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Im Dezember gewann Diego Brandao als erster Brasilianer überhaupt die vierzehnte Staffel von „The Ultimate Fighter“ mit einem technisch hervorragend ausgearbeiteten Aufgabesieg über Dennis Bermudez. Am 26. Mai steigt der BJJ-Schwarzgurt zu seinem ersten großen Härtetest ins Octagon. Der Ringer Darren Elkins, seit seinem Wechsel ins Federgewicht in zwei Kämpfen ungeschlagen, soll Brandao bei UFC 146 auf Herz und Nieren prüfen.» weiderliësen op UFC
Edson Barboza ist eines der aufregendsten Leichtgewichte der Welt: Der unbesiegte Brasilianer erhielt allein für seine letzten drei Kämpfe die Auszeichnung für den „Kampf des Abends“. Und im Januar gelang dem Thaiboxer bei UFC 142 mit einem Spinning-Heel-Kick gegen Terry Etim ein Knockout, der noch immer zu den schönsten dieses Jahres zählt. Barboza trifft bei UFC 146 auf Jamie Varner, der nach sechsjähriger Abstinenz erstmals wieder im Octagon antritt. Varner, der seine Stärken im Ringen und Boxen hat, kämpfte von August 2006 bis März 2007 in der UFC. Anschließend stieg er für World Extreme Cagefighting in den Käfig, wo er zwei Jahre lang den Leichtgewichtstitel hielt.
Jason „Mayhem“ Miller kehrte im Dezember nach über sechsjähriger Auszeit in die UFC zurück. Nachdem er bei „The Ultimate Fighter 14“ als Trainer fungierte, kämpfte er bei der Finalshow gegen Michael Bisping und unterlag ihm in der dritten Runde durch TKO. UFC-Präsident Dana White war von Millers Leistung in diesem Kampf überhaupt nicht angetan und spielte bereits mit dem Gedanken einer Entlassung. Bei UFC 146 muss Miller seinen Vorgesetzten unbedingt überzeugen. Leicht wird das allerdings nicht, denn auch sein Gegner CB Dollaway steht gehörig unter Druck. Der „Ultimate Fighter 7“-Finalist verlor seine letzten beiden Kämpfe durch TKO und braucht nun dringend einen Sieg, um in der UFC zu bleiben.
Ein wesentlich höherer Erfolgsdruck lastet auf Dan Hardy, der zuletzt viermal in Folge verloren hat. Zwar trat er dabei jedes Mal gegen hochkarätige Gegner an, doch einen weiteren Ausrutscher darf sich der Engländer keinesfalls erlauben. Auf seinen Auftritt dürfen sich besonders Fans des Standkampfs freuen, denn der Kickboxer trifft auf Duane Ludwig, einen ehemaligen Weltmeister im Thaiboxen. Seit Ludwig vom Leichtgewicht wieder ins Weltergewicht gewechselt ist, gewann er zwei von drei Kämpfen.
Mit einer Kampfbilanz von 12-0 gehört Paul Sass zu den erfolgreichsten Kämpfern aus Großbritannien. Sass ist ein Bodenkampfspezialist, der den Triangle Choke zu seinem Markenzeichen gemacht hat: Acht Gegner zwang er mit diesem Würgegriff bereits zur Aufgabe. In der UFC kämpfte Sass bislang nur gegen Gegner, die ihre Stärken im Standkampf haben. Mit Jacob Volkmann, einem starken Ringer und Bodenkämpfer, muss sich Sass erstmals mit jemandem messen, der ihm auf der Matte ebenbürtig ist. Volkmann ist seit seinem Debüt im Leichtgewicht in fünf Kämpfen ungeschlagen.
Lange Jahre mussten die MMA-Fans auf das UFC-Debüt von Glover Teixeira warten, bei UFC 146 ist es endlich soweit. Der langjährige Trainingspartner der UFC-Legende Chuck Liddell hat seine letzten fünfzehn Kämpfe dominant gewonnen, vierzehn davon vorzeitig. Teixeira, der in Brasilien geboren wurde, aber in Kalifornien eine neue Heimat gefunden hat, ist ein BJJ-Schwarzgurt mit Dampf in den Fäusten und Beinen. Den wird er brauchen, denn mit dem Kickboxer Kyle Kingsbury erwartet ihn einer der größten Senkrechtstarter im Halbschwergewicht in den vergangenen Jahren.
Eröffnet wird UFC 146 von den Federgewichten Mike Brown und Daniel Pineda. Brown, ein ehemaliger Federgewichtschampion von World Extreme Cagefighting, kehrt nach längerer Verletzungspause zurück und trifft mit Pineda auf einen hungrigen Newcomer, der während seiner Auszeit zwei blitzschnelle Aufgabesiege eingefahren hat.
Der Siegeszug des „Koreanischen Zombies“ in der UFC geht weiter. Im Hauptkampf von „UFC on Fuel TV 3“ bezwang der Südkoreaner Chan Sung Jung den amerikanischen Senkrechtstarter Dustin Poirier in einem packenden und aufregenden Duell, das mit Sicherheit zu den besten dieses Jahres zählt. Als Jung in der vierten Runde zum D’Arce Choke ansetzte, mit dem er Poirier zur Aufgabe brachte, waren die „USA! USA!“-Rufe der Fans schon lange in „Zombie! Zombie!“-Rufe übergegangen.» weiderliësen op UFC
Jung überraschte Poirier in der Anfangsphase der ersten Runde mit einem Trip-Takedown in die Side Control. Poirier holte sich die Guard, musste aber einen harten Ellenbogenstoß einstecken. Nach einem Sweep von Poirier ging es in den Stand zurück, wo sich die beiden einen Schlagwechsel lieferten.
Auch in der zweiten Runde verlagerte Jung das Geschehen auf den Boden, indem er einen von Poiriers Kicks fing und ihn umwarf. Jung erzielte mit seinem Ground and Pound einige Treffer, ehe er Poirier wieder aufstehen ließ – nur um ihn mit einem gesprungenen Kniestoß und weiteren Kniestößen aus dem Thaiclinch zu attackieren.
Poirier wollte sich mit einem Takedown retten, aber Jung konterte und landete in der Mount-Position. Dann nahm er Poirier in einen Armhebel. Poirier verteidigte sich dagegen jedoch ebenso gut wie gegen den folgenden Triangle Choke.
Nach einem Schlagwechsel zu Beginn der dritten Runde suchte Jung wieder den Bodenkampf. Dies gelang ihm zwar, doch Poirier war schnell wieder aus Jungs Kruzifix befreit. Poirier traf immer besser mit seinen langen und geraden Schlägen, aber der „Koreanische Zombie“ machte seinem Spitznamen wieder alle Ehre und lief stur auf Poirier zu und erzielte selbst gute Treffer.
Die vierte Runde begann erneut mit einem Schlagwechsel. Dann traf Jung Poirier mit einem Aufwärtshaken, gefolgt von einem gesprungenen Kniestoß. Poirier versuchte sich wieder mit einem Takedown zu retten, doch Jung war darauf vorbereitet und fing ihn nach einem Sprawl im D’Arce Choke. Poirier klopfte daraufhin nicht ab, sondern ließ sich von Jung schlafen legen.
Knappe Siege für Sadollah und Maldonado, deutliche Triumphe von Cerrone und Jabouin
Der „Ultimate Fighter 7“-Gewinner Amir Sadollah lieferte sich einen engen Kampf mit Jorge Lopez, einem Schützling der brasilianischen Legende Wanderlei Silva. Zwei der Punktrichter sahen Sadollah nach drei Runden vorne, einer wertete für Lopez.
Donald Cerrone gelang es dank seines Reichweitenvorteils, Jeremy Stephens über drei Runden lang auszupunkten. Cerrone setzte Stephens vor allem mit der stärksten Waffe in seinem Arsenal zu, den Kicks, traf aber auch einige Male mit Kniestößen. Die Punktrichter sprachen ihm den Sieg einstimmig zu.
Ebenso dominant war der Kanadier Yves Jabouin, der einen überforderten Jeff Hougland über drei Runden hinweg kontrollierte und so einen einstimmigen Punktsieg davontrug. Zweimal hätte Jabouin den Kampf beinahe vorzeitig beendet, doch er setzte nicht energisch genug nach: in der ersten Runde nach einem Spinning-Back-Kick zur Leber, der an den Deutschen Dennis Siver erinnerte, in der dritten Runde nach einem Niederschlag durch eine linke Gerade.
Im Kampf zwischen dem Kroaten Igor Pokrajac und dem Brasilianer Fabio Maldonado jagte ein Schlagwechsel den nächsten. Während Maldonado häufig mit Schlägen zum Körper arbeitete, zeigte Pokrajac mit Kniestößen und Kicks mehr Vielseitigkeit in der Offensive. Nach drei engen Runden werteten die Punktrichter den Kampf einstimmig für Pokrajac.
Knockout zum Geburtstag
Im Eröffnungskampf der TV-Übertragung machte sich Geburtstagskind Tom Lawlor das schönste Geschenk selbst. Er klingelte den Kanadier Jason MacDonald nach fünfzig Sekunden mit einer Linken an und schlug ihn anschließend mit einem rechten Haken KO.
Die Vorkämpfe
„Ultimate Fighter 13“-Teilnehmer Brad Tavares besiegte den Südkoreaner Dongi Yang einstimmig nach Punkten.
„Ultimate Fighter 14“-Teilnehmer Cody McKenzie zwang den debütierenden Marcus LeVesseur nach 3:05 Minuten der ersten Runde mit seiner Spezialität, dem Guillotine Choke, zur Aufgabe.
Der Kanadier TJ Grant holte sich gegen den Brasilianer Carlo Prater einen einstimmigen Punktsieg.
Der Brasilianer Rafael Dos Anjos brachte den Iraner Kamal Shalorus nach vierzig Sekunden der ersten Runde mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.
Der Brasilianer Johnny Eduardo bezwang Jeff Curran einstimmig nach Punkten.
Francisco Rivera setzte sich gegen Alex Soto einstimmig nach Punkten durch.
Im Dezember letzten Jahres schlug der „Koreanische Zombie“ Chan Sung Jung den Kanadier Mark Hominick in sieben Sekunden KO. Als kurz darauf Dustin Poirier als sein nächster Gegner angekündigt wurde, teilte Jung über den Kurznachrichtendienst Twitter mit: „Dustin Poirier? Sechs Sekunden!“» weiderliësen op UFC
Betrachtet man Jungs Leistungen aus den vergangenen zwei Jahren, könnte man ihm dieses Selbstbewusstsein fast abnehmen. Allerdings relativiert Jung kurz vor „UFC on Fuel TV 3“, wo er im Hauptkampf auf Poirier treffen wird, seine Aussage ein wenig.
„Ehrlich gesagt glaube ich, dass ich bisher einfach Glück hatte – egal ob mit dem Twister oder dem KO-Sieg in sieben Sekunden“, meint der 25 Jahre alte Südkoreaner. „Ich hatte das Glück, ein Teil von großartigen Kämpfen zu sein, die den Fans sehr gefallen haben. Vermutlich werde ich Dustin Poirier nicht in sechs Sekunden KO schlagen. Aber ich habe so großes Vertrauen in meine Fähigkeiten, dass ich mir sicher bin, jeden Kampf durch KO gewinnen zu können.“
Der Blitz-KO gegen Mark Hominick war Jungs zweiter Sieg im zweiten Kampf seit seinem UFC-Debüt im März 2011. Im Rückkampf gegen Leonard Garcia, mit dem er sich bei World Extreme Cagefighting den „Kampf des Jahres 2010“ geliefert hatte, gewann Jung mit dem ersten „Twister“-Aufgabegriff in der Geschichte der UFC. Dafür erhielt er die Auszeichnung für den „Aufgabegriff des Jahres 2011“.
„Ich fand es toll, den Menschen verschiedene Aspekte meiner Fähigkeiten zu zeigen“, sagt Jung. „Ich glaube, dass viele Fans, die mich nicht so gut kennen, glauben, dass ich nichts auf dem Boden kann, sondern nur ein wilder Standkämpfer bin. Versteht mich nicht falsch, ich liebe den offenen Schlagabtausch, aber ich versuche, mich als Kämpfer weiterzuentwickeln. Mein Ziel ist, in jedem Kampf besser zu sein als im vorherigen.“
Mit seinen Auftritten in der UFC und bei WEC hat Jung sowohl in Nordamerika als auch in Asien viele Fans gewonnen. UFC-Präsident Dana White trägt regelmäßig seine T-Shirts. Aber mit Beliebtheit allein erreicht man keinen Titelkampf. Dafür muss Jung in diesem Jahr hochrangige Kämpfer wie Dustin Poirier besiegen, der in der UFC ebenfalls noch unbesiegt ist.
„Wir haben einen ähnlichen Kampfstil, also wird es darauf ankommen, wer seine Techniken besser ausführen kann“, sagt Jung. „Hoffentlich werde ich einen weiteren guten Sieg einfahren. Ich werde versuchen, all die Dinge zu tun, die ich mir vorgenommen habe. Es ist wichtig, dass ich das Tempo des Kampfes bestimme und meine Strategie konsequent verfolge. Ich will nicht, dass es wieder in einer wilden Schlägerei endet wie damals gegen Leonard Garcia.“
Jung möchte die Fans einerseits unterhalten, andererseits kann ihm sein bisweilen rücksichtsloser und riskanter Kampfstil auch schnell zum Nachteil werden, wie im WEC-Kampf gegen George Roop, den er nach einem Tritt zum Kopf durch KO verlor. Wie wird Jung also am 15. Mai vorgehen?
„Die Verlockung, einfach in den offenen Schlagabtausch zu gehen, ist natürlich immer da“, sagt Jung. „Ich kämpfe gerne so und ich unterhalte die Fans gerne. Aber in diesem Kampf gegen Dustin Poirier muss ich ruhig bleiben und meine Strategie umsetzen. Dann werde ich auf jeden Fall gewinnen.“
Dustin Poiriers letzter Sieg war nicht nur ein Sieg, sondern der Anfang eines neuen Abschnitts in seiner Karriere. Für die Triangle-Armbar aus der Mount-Position, mit der er den ungeschlagenen Max Holloway im Februar zur Aufgabe zwang, gewann er die mit 65.000 Dollar dotierte Auszeichnung für den „Aufgabegriff des Abends“.» weiderliësen op UFC
„Dieser Sieg hat mein Leben verändert“, sagt der 23 Jahre alte US-Amerikaner. „Ich bin verheiratet, aber meine Frau studiert noch. Wir besitzen ein Haus und müssen ‚Rechnungen für Erwachsene‘ bezahlen. Jetzt habe ich endlich Geld auf dem Konto und kann meine Rechnungen begleichen. Ich kämpfe nicht mehr, um zu überleben und muss mich nicht von Kampf zu Kampf hangeln. Ich kann mir ein professionelles Trainingslager leisten und topvorbereitet in meine nächsten Kämpfe gehen.“
Zum Beispiel den am 15. Mai gegen Chan Sung Jung bei „UFC on Fuel TV 3“ in Fairfax, Virginia.
„Vor zwei Jahren habe ich noch davon geträumt, eines Tages in der UFC zu kämpfen, und jetzt stehe ich im Hauptkampf einer UFC-Veranstaltung – das ist unglaublich“, sagt Poirier. „Jung wird das Beste aus mir herausholen. Er kann sehr hart schlagen, aber ich habe die bessere Technik. Ich werde mich nicht in den offenen Schlagabtausch locken lassen, den er so gerne mag. Er hat gute Nehmerqualitäten und kann es sich leisten, mit hängender Deckung zu kämpfen. Er ist ein wahrer Krieger, aber das bin ich auch.“
Jung avancierte im vergangenen Jahr zu einem großen Publikumsliebling: Im März besiegte er Leonard Garcia mit einem seltenen Twister, im Dezember schlug er Mark Hominick in nur sieben Sekunden KO. Bejubelt wurde der „Koreanische Zombie“ aber schon bei World Extreme Cagefighting, als er und Garcia den „Kampf des Jahres“ zeigten.
„Er wird ‚Koreanischer Zombie‘ genannt, weil er wie ein Zombie kämpft“, erklärt Poirier den Spitznamen seines Gegners. „Seine Hände baumeln an der Seite, er kassiert Schläge und läuft dennoch weiter vorwärts. Manchmal wirkt es, als wäre er stehend KO. Wenn er getroffen wird, antwortet er mit wilden Schlägen. Er ist einfach ein kämpfender Zombie.“
In der UFC hat Poirier seit seinem Debüt im Januar 2011 vier Kämpfe gewonnen. In der Federgewichtsklasse ist er noch ungeschlagen. Als es darum ging, einen Gegner für den Federgewichtsweltmeister Jose Aldo für UFC 149 zu finden, forderten viele Fans, dass Poirier diesen Platz einnimmt. Aber er will keine Herausforderungen aussprechen, keine Titelkämpfe verlangen – noch nicht.
„Ich bin erst 23 Jahre alt und muss noch viel lernen“, erzählt Poirier. „Ich habe diese Kämpfe nicht durch Zufall gewonnen, sondern weil ich mir meine kämpferischen Fähigkeiten hart erarbeitet habe. Ich habe vor, noch eine ganze Weile in der UFC zu bleiben und werde sicherstellen, dass ich bereit bin, wenn ich zum Titelkampf gerufen werde. Ich will als Kämpfer wachsen und gegen immer stärkere Gegner antreten. Ich bitte nicht um einen Titelkampf, sondern will ihn mir mit überzeugenden Siegen verdienen.“
Von einem solchen geht Poirier auch für den 15. Mai aus.
„Einer von uns wird schlafen geschickt, und das werde nicht ich sein“, sagt Poirier. „Ich erwarte einen verrückten Kampf. Entweder wird der Ringrichter den Kampf beenden oder ich werde den Zombie KO schlagen. Jedes Mal, wenn er einen Schlag ausführt, werde ich ihn mit drei Schlägen treffen. Präzision und Schnelligkeit werden mich zum Sieg führen.“
Wanderlei Silva, Anderson Silva, Mauricio „Shogun“ Rua – für die einen sind sie Legenden des MMA-Sports, für Jorge Lopez sind sie Trainingspartner. Im Alter von vierzehn Jahren nahm ihn sein Vater in den Schulferien mit nach Brasilien, wo er bei Chute Boxe trainieren durfte, dem damalig besten Team der Welt. Lopez gefiel das Training so gut, dass er seine Ferien kurzerhand um fünf Monate verlängerte.» weiderliësen op UFC
„Ich wollte wissen, wie diese großartigen Kämpfer trainieren“, erzählt Lopez. „Ich habe gesehen, wie sie trainieren, und es war fantastisch. Sie öffnete mir meinen Geist und zeigten mir, dass auch ich das schaffen kann. Es ist nichts Weltbewegendes dabei – jeder kann es schaffen, solange er nur diszipliniert ist und hart trainiert.“
Seit diesem Trainingsaufenthalt war Lopez klar, dass er Profikämpfer werden will. Sein Weg führte ihn nach Las Vegas zu Xtreme Couture. Dort kam eines Tages Wanderlei Silva vorbei. Er erkannte den Jüngling von damals wieder und lud ihn ein, seinem Wand Fight Team beizutreten. Der heute 23 Jahre alte Kalifornier gewann anschließend fünf Kämpfe in Folge und wurde von der UFC verpflichtet.
„Jorge trainiert schon sehr lange bei mir, und ich habe das Gefühl, dass jetzt seine Zeit gekommen ist, in der UFC durchzustarten“, sagt Silva über seinen Schützling.
Im September 2011 debütierte Lopez bei der „UFC Fight Night 25“ im Octagon, verlor jedoch gegen den „Ultimate Fighter 13“-Teilnehmer Justin Edwards einstimmig nach Punkten. Für UFC 143 im Februar war ein Kampf gegen Amir Sadollah angesetzt, doch Sadollah musste aufgrund einer Verletzung wieder absagen. Am 15. Mai wird der Kampf bei „UFC on Fuel TV 3“ in Fairfax, Virginia nachgeholt.
„Ich wollte unbedingt gegen Sadollah kämpfen – deswegen war ich sehr glücklich, als ich erfuhr, dass es doch noch zu diesem Kampf kommt“, sagt Lopez. „Ich habe mich jetzt über vier Monate auf diesen Kampf vorbereitet. Ich bin motiviert und ich fühle mich richtig gut. In mir lodert ein Feuer, das am 15. Mai vollends ausbrechen wird.“
Trotz seiner Debütniederlage scheint Lopez die UFC beeindruckt zu haben, denn bei „UFC on Fuel TV 3“ bestreitet er den zweiten Hauptkampf. Und mit Sadollah, dem Sieger von „The Ultimate Fighter 7“, hat man ihm einen weitaus stärkerer Gegner als Edwards vorgesetzt.
„In der UFC ist jeder Kämpfer gut“, meint Lopez. „Jeder ist ein guter Standkämpfer, ein guter Ringer und ein guter Bodenkämpfer. Sadollah ist ein Kickboxer mit holländischem Stil, aber sein Jiu-Jitsu ist auch ziemlich gut. Ich glaube, dass ich der bessere Ringer bin und ihn besser auf dem Boden kontrollieren kann. Im Gegenzug glaube ich nicht, dass er die Fähigkeiten mitbringt, um mich auf den Boden zu werfen oder unten zu halten. Im Stand wird meine Schnelligkeit eine große Rolle spielen, ebenso meine Beinarbeit. Anstatt Angriffe mit meinem Gesicht zu blocken, gehe ich ihnen lieber aus dem Weg. “
Lopez hat von dreizehn Profikämpfen elf gewonnen, fünf davon durch Knockout oder TKO. Vor seinem UFC-Debüt war er zehnmal hintereinander ungeschlagen. Das alles zählt für ihn aber nicht – was zählt, ist sein erster Sieg in der UFC.
„Ich habe in diesem Sport im Prinzip noch gar nichts erreicht“, sagt Lopez. „Ich muss mir selbst und allen anderen beweisen, dass ich in die UFC gehöre. Und am 15. Mai werde ich das auch tun – mit einem Sieg über Amir Sadollah.“
After a spectacular UFC debut in April that netted him a 42 second knockout of Paulo Thiago, Siyar Bahadurzada will jump right back into action at UFC 149 in Calgary when he replaces the injured Yoshihiro Akiyama against longtime welterweight contender Thiago Alves. The bout will take place at Scotiabank Saddledome on July 21st.» weiderliësen op UFC
Big Nog vs. Kongo on Tap for July updated April 25
Two feared heavyweights will return to the cage this summer in Calgary, as verbal agreements are in for Cheick Kongo and former champ Minotauro Nogueira to do battle July 21.
Sexyama Fights Pitbull This Summer updated April 10
This summer´s Calgary fight card has received a dose of star power from two of the most exciting fighters in the welterweight division who´ve agreed to face off at UFC 149. Judo black belt Yoshihiro "Sexyama" Akiyama will battle BJJ brown belt Thiago "Pitbull" Alves in a matchup between ground specialists who love to stand and trade.
Also in Calgary, rangy George Roop will take on one of Canada´s top featherweights, BJJ black belt Antonio Carvalho.
Calgary Fight Card Coming Together updated April 6
Verbal agreements are trickling in for UFC 149, set for Calgary´s Scotiabank Saddledome on Saturday, July 21, with a trio of bouts now on tap.
A middleweight rematch will go down between Alberta´s own Nick Ring and Court McGee. Ring won a controversial decision over McGee in the first round of Ultimate Fighter season 11. McGee got back into the competition due to a dropout and would have faced Ring again, but then Ring was injured and forced t withdraw. McGee went on to eventually win the season.
Bantamweight Bryan Caraway will be taking on Canadian Mitch Gagnon. Caraway is a WEC and UFC veteran and an Ultimate Fighter alum, while Gagnon is one of Canada´s best bantamweight prospects and a proven finisher who´s never gone to the scorecards.
Two returning lightweights, Finland’s Anton Kuivanen and Canada’s Mitch Clarke, will look to earn their first Octagon wins and stake out their spot in the division.
The main event is expected to be a title defense for reigning featherweight champion Jose Aldo against an opponent to be named.
TORONTO – The Ultimate Fighting Championship®, the world’s premier mixed martial arts organization, announced today that tickets for its inaugural event in Calgary will go on sale to the general public on Saturday, May 12. UFC® 149: ALDO VS. KOCH sees featherweight champion Jose Aldo defend his145-pound crown against tenacious contender Erik Koch on Saturday, July 21 at Scotiabank Saddledome. Both fighters will join local UFC® middleweight Nick Ring and UFC® Director of Canadian Operations Tom Wright for a press conference and other events (as listed below) in Calgary on Wednesday, May 9 at 10 a.m. MTN at Shaw Court.» weiderliësen op UFC
The July 21 event marks the first of three UFC® events taking place in Canada in 2012 as Toronto (Sept. 22, location to be determined) and Montreal (Nov. 17, Bell Centre) are also set with UFC® dates this calendar year.
Reigning UFC® featherweight champion Jose Aldo (21-1, fighting out of Rio de Janeiro, Brazil) is undefeated in the UFC as he puts his belt on the line against knockout artist Erik Koch (13-1, fighting out of Milwaukee, Wisc.). Considered one of the best pound-for-pound fighters on the planet, Aldo has reeled off 14 straight wins and has not lost since 2005. For his part, the 22-year-old Koch has but one career loss and has won four straight with two Knockout of the Night awards in those performances.
Two former UFC® champions add to the star power in Calgary as former light heavyweight champion Mauricio Rua (20-6, fighting out of Curitiba, Brazil) faces off against Thiago Silva (14-3, 1 NC, fighting out of Sao Paulo, Brazil) while former interim heavyweight champ Minotauro Nogueira (33-7-1, 1 NC, fighting out of Bahia, Brazil) returns to action to face the always dangerous Cheick Kongo (27-7-2, fighting out of Paris, France). Seasoned veterans also clash as Yoshihiro Akiyama (13-5, 2 NC, fighting out of Osaka, Japan) meets welterweight Thiago Alves (24-8, fighting out of Coconut Creek, Fla.) and Michael Bisping (23-4, fighting out of Manchester, England) faces middleweight Tim Boetsch (15-4, fighting out of Sunbury, Penn.).
Five Canadians will also step into the Octagon on July 21 as Edmonton’s Mitch Clarke (9-1) faces lightweight Anton Kuivanen (16-5, fighting out of Helsinki, Finland), Calgary’s Nick Ring (12-1) battles middleweight Court McGee (13-2, fighting out of Orem, Utah), Sudbury, Ontario’s Mitch Gagnon (8-1) takes on bantamweight Bryan Caraway (16-6, fighting out of Goldendale, Washington), Oshawa, Ontario native Antonio Carvalho (13-5) will challenge featherweight George Roop (12-10-1, fighting out of Tucson, Arizona), and Saint John, New Brunswick’s Ryan Jimmo (16-1, fighting out of Edmonton) meets light heavyweight Anthony Perosh (13-6, fighting out of Sydney, Australia).
Tickets for UFC® 149: ALDO VS. KOCH go on sale to the public on Saturday, May 12 at 10 a.m. MTN. Tickets are priced at $650, $400, $275, $200, $125 and $85 and are available through Ticketmaster.ca, charge by phone 1-855-985-5000, at all Ticketmaster outlets, and the Saddledome Box Office. Ticket prices do not include applicable service charges.
UFC® Fight Club™ members will have the opportunity to purchase tickets to this event on Thursday, May 10 at 10 a.m. MTN via the website ufcfightclub.com. A special Internet ticket pre-sale will be available to UFC newsletter subscribers on Friday, May 11,starting at 10 a.m. MTN. To access this presale, users must register for the UFC newsletter through UFC.com.
UFC® 149 will be available live on Pay-Per-View at 10 p.m. EST/7 p.m. PST on UFC.TV, iN DEMAND, DirecTV, DISH Network, Avail-TVN, and in Canada on Shaw Communications, Bell TV, Sasktel and Viewer’s Choice Canada for a suggested retail price of $44.99 US/$49.99 CAN for Standard Definition and $54.99 US/$59.99 CAN for High Definition.
SCHEDULE OF EVENTS:
UFC® 149: ALDO VS. KOCH PRESS CONFERENCE
WHEN: Wednesday, May 9 – 10:00 a.m. MTN (media check starts at 9:00 a.m.)
WHERE: Shaw Court, 630 3rd Avenue SW, Calgary
WHO: Jose Aldo, UFC® Featherweight Champion
Erik Koch, UFC® Featherweight Contender
Nick Ring, UFC® Middleweight and Calgary native
UFC® Director of Canadian Operations Tom Wright
NOTE: ***This press conference will be streamed live on UFC.com. Please note, this media event is not open to the public however fans are encouraged to come meet the fighters Wednesday evening at the Chinook Centre Boston Pizza from 7-9 p.m.
CANADIAN FOOTBALL INITIATION WITH CALGARY STAMPEDERS
WHEN: Wednesday, May 9 – 4:00-5:00 p.m. MTN
WHERE: McMahon Stadium, 1817 Crowchild Trail Northwest, Calgary, AB
WHO: Jose Aldo, Erik Koch and Nick Ring, members of the Calgary Stampeders
NOTE: Calgary native Nick Ring and members of the Calgary Stampeders will introduce Canadian football to Aldo and Koch with a training session at McMahon Stadium. Fans are encouraged to follow @calstampeders and @UFC_CA for a chance to attend thisprivate session with the fighters and players.
UFC® AUTOGRAPH SIGNING
WHEN: Wednesday, May 9 – 7-9 p.m. MTN
WHERE: Boston Pizza, Chinook Centre, 6455 Macleod Trail SW, Calgary, AB
WHO: Jose Aldo, Erik Koch and Nick Ring
NOTE: The first 25 fans will receive a free autographed UFC Encyclopedia
Additional bouts will be announced at UFC.com in the weeks to come. All bouts live and subject to change. For more information, or current UFC fight news, visit UFC.com.
Nate Diaz wurde gestern der erste Kämpfer mit einem vorzeitigen Sieg über Jim Miller, als er ihn in der zweiten Runde ihres Duell mit einem Guillotine Choke zur Aufgabe zwang. Die beiden Leichtgewichte standen sich im Hauptkampf der „UFC on Fox 3“-Veranstaltung in Millers Heimatstaat New Jersey gegenüber.» weiderliësen op UFC
Miller eröffnete den Kampf mit einem Lowkick und presste Diaz anschließend gegen den Käfig. Die beiden lösten sich, gingen aber kurz darauf wieder in den Clinch. Miller rutschte bei einem Kniestoß aus, aber Diaz folgte ihm nicht auf den Boden. Im Stand traf Diaz mit seinen langen, geraden Schlägen, woraufhin Miller zum Takedown überging. Diaz verteidigte sich und setzte Miller weiter mit Schlägen zu.
Dann zwang Diaz Miller mit einer linken Geraden in die Knie. Miller klammerte sich an Diaz fest, konnte das Takedown aber nicht durchziehen. Stattdessen wäre er beinahe in der Back Mount gelandet, aber nach dem folgenden Scramble befand sich Diaz in der Oberlage.
Auch in der zweiten Runde zeigte sich Diaz als der stärkere Boxer. Er fing an, Miller mit heruntergelassener Deckung zu provozieren, der antwortete mit einem gesprungenen Kniestoß. Diaz traf weiter mit seinen Boxkombinationen. Miller versuchte ein Takedown, wurde aber von Diaz mit einem Guillotine Choke abgefangen. Diaz rollte Miller über sich drüber und zog noch einmal an – Miller blieb nichts anderes mehr übrig, als zum ersten Mal in seiner Karriere abzuklopfen.
UFC-Präsident Dana White gab auf der Abschlusskonferenz bekannt, dass sich Diaz mit diesem überzeugenden Sieg einen Kampf um die Weltmeisterschaft im Leichtgewicht verdient habe.
Johny Hendricks schlägt Josh Koscheck
Im Weltergewicht kämpften mit Johny Hendricks und Josh Koscheck zwei der erfolgreichsten Collegeringer im MMA-Sport gegeneinander. Hendricks war zweifacher Landesmeister, Koscheck einfacher Landesmeister, und doch war es Koscheck, der am Ende der dritten Runde das deutlichste Takedown des Kampfes erzielte, nachdem er in den Runden zuvor nach allen Versuchen von Hendricks in Sekundenbruchteilen wieder auf den Beinen war.
Hendricks und Koscheck bekriegten sich von Anfang an im Stand, aber erst nach einem – vermutlich unabsichtlichen – Stich in Hendricks‘ Auge gewann Koscheck die Oberhand und traf Hendricks mehrere Male mit seinem rechten Schwinger. Hendricks konterte mit seiner Linken, dann presste er Koscheck gegen den Käfig und bearbeitete ihn mit Kniestößen zu den Beinen.
Hendricks begann die zweite Runde mit linken Schwingern, dann versuchte er sich an einem Takedown, welches Koscheck abwehrte. Daraufhin setzte Hendricks wieder Kniestöße zu den Beinen ein. Im weiteren Verlauf traf Hendricks immer häufiger mit seiner Linken.
In der dritten Runde folgte ein offener Schlagwechsel dem nächsten, beide warfen mit kräftigen Schwingern um sich. Koscheck brachte Hendricks zu Boden und landete einige Schläge aus der Half Guard, um die Runde zu beenden.
Zwei der Punktrichter werteten den Kampf mit 29-28 für Hendricks, einer sah Koscheck mit 29-28 vorne. Hendricks feierte dadurch seinen vierten Sieg in Folge.
Alan Belcher übersteht Palhares‘ Beinattacken
Der Kampf zwischen den Mittelgewichten Alan Belcher und Rousimar Palhares war nur wenige Sekunden alt, da hatte Palhares Belcher auch schon mit einem Single-Leg-Takedown auf die Matte geworfen. Der Fußhebelspezialist Palhares schnappte sich sofort Belchers Bein, doch der verhakte seine beiden Beine und hatte so das Bein von Palhares gefangen.
Belcher arbeitete anschließend auf einen Twister hin, der ihm jedoch nicht gelang. Stattdessen versuchte er, sich Palhares‘ Rücken zu sichern, doch der tauchte zu einem Fußhebel runter. Palhares schien zum Heel Hook oder Toe Hold anzusetzen, aber Belcher verteidigte sich äußerst geschickt.
Schließlich landete Belcher in der Guard von Palhares, von wo aus er zwei harte Ellenbogenstöße gegen dessen Kopf anbrachte. Belcher setzte mit weiteren Schlägen nach, bis der Ringrichter den Kampf zu seinen Gunsten beendete.
Zweiter Erstrundensieg für Lavar Johnson
Pat Barry eröffnete sein Schwergewichtsduell gegen Lavar Johnson mit seinen berüchtigten Lowkicks, Johnson antwortete mit Kniestößen. Dann setzte Barry zum Takedown an. Johnson sprawlte, aber Barry landete dennoch in der Mount-Position, aus der er schnell in die Side Control wechselte. Barry nahm Johnson in einen Keylock, doch Johnson hielt so lange durch, bis Barry von dem Aufgabegriff abließ und mit Ellenbogenstößen und Schlägen weitermachte.
Johnson konnte wieder aufstehen und ging im Stand mit einem Kniestoß und einem Tritt zum Kopf in die Offensive. Johnson stellte Barry am Käfig und bearbeitete ihn mit einer Schlagsalve aus Haken und Aufwärtshaken – so wie er bereits Joey Beltran in seinem UFC-Debüt KO geschlagen hatte. Auch Barry ging durch den Schlaghagel zu Boden, woraufhin der Ringrichter den Kampf beendete.
Pascal Krauss verliert Comeback
Der 25 Jahre alte Freiburger Pascal Krauss kehrte bei „UFC on Fox 3“ nach achtzehnmonatiger Verletzungspause ins Octagon zurück. Gegen den Engländer John Hathaway, eines von Europas besten Weltergewichten, zeigte sich, dass der Deutsche wohl doch etwas mehr mit Ringrost zu kämpfen hatte, als vorher vermutet.
Krauss und Hathaway, welcher aus einer vierzehnmonatigen Verletzungspause zurückkehrte, tasteten sich mit Kicks ab, ehe Hathaway Krauss mit einem Kniestoß zum Kopf von den Beinen holte. Krauss verteidigte sich in der Guard und verhinderte so weiteren Schaden.
Hathaway ließ Krauss aufstehen, nur um ein weiteres Takedown zu versuchen, das er jedoch nicht bekam. Stattdessen brachte Krauss ihn zu Boden und arbeitete mit Schlägen darauf hin, in die Side Control vorzudringen.
Die zweite Runde begann mit einem schnellen Takedown von Hathaway. Er attackierte mit Ground and Pound, aber Krauss kam wieder auf die Beine zurück. Im Stand traf Hathaway mit einer Rechten, Krauss antwortete mit einer Linken. Hathaway feuerte nochmal seine Rechte ab, ehe Krauss ihn gegen den Käfig presste und auf ein Single-Leg-Takedown hinarbeitete.
In der dritten Runde landete Krauss im Stand mit Schlägen die besseren Treffer, aber Hathaway brachte ihn mit einem Single-Leg-Takedown zu Boden. Krauss fand wieder in den Stand zurück, verfehlte dann aber einen gesprungenen Kniestoß. Nach einem Schlagwechsel startete Hathaway seine Schlussoffensive mit einer Spinning-Back-Fist und einem Kniestoß. Krauss arbeitete nochmals auf ein Takedown hin, gegen das Hathaway sich verteidigte. Hathaway traf anschließend mit einem weiteren Kniestoß und einem linken Haken.
Die drei Punktrichter werteten den Kampf mit 29-28, 30-27 und 30-27 für Hathaway. Krauss musste somit nach zehn Siegen in Folge die erste Niederlage in seiner Karriere einstecken.
Die Ergebnisse der Vorkämpfe
Der „Ultimate Fighter 12“-Finalist Michael Johnson besiegte den „Ultimate Fighter 13“-Sieger Tony Ferguson einstimmig nach Punkten.
Der „Ultimate Fighter 14“-Sieger John Dodson holte sich gegen den debütierenden Timothy Elliott einen einstimmigen Punktsieg.
Der „Ultimate Fighter 14“-Teilnehmer Louis Gaudinot zwang den Brasilianer John Lineker in der zweiten Runde mit einem Guillotine Choke zur Aufgabe.
Danny Castillo bezwang John Cholish einstimmig nach Punkten.
Der „Ultimate Fighter 14“-Finalist Dennis Bermudez schlug Pablo Garza einstimmig nach Punkten.
Der Kanadier Roland Delorme brachte seinen Landsmann Nick Denis eine Sekunde vor Schluss der ersten Runde mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.
Dem Tschechen Karlos Vemola gelang bei seinem Debüt im Mittelgewicht gegen Mike Massenzio durch einen Rear Naked Choke in Runde zwei der Aufgabesieg.
Seven fighters joined UFC® President Dana White at the UFC® on FOX post-fight press conference: Nate Diaz, Jim Miller, Lavar Johnson, Alan Belcher, Johny Hendricks, Josh Koscheck and Louis Gaudinot.» weiderliësen op UFC
In a night that saw several impressive submissions, headliner Diaz won Submission of the Night for his second-round submission of fellow BJJ black belt Miller. Diaz used his boxing to outwork Miller on the feet, then forced the tapout with a slick guillotine choke. With the performance, Diaz becomes the first man to stop Miller in Miller´s professional career.
Johnson earned Knockout of the Night for his first-round starching of Pat Barry. After surviving an early submission scare, Johnson was able to pin Barry against the cage before unleashing a barrage of punches that sent Barry crashing to the mat. This is the second consectuive KO of the Night bonus for Johnson, who finished Joey Beltran in his Octagon™ debut.
Fight of the Night was awarded to Gaudinot and John Lineker for their back-and-forth brawl. After setting a blistering pace from the opening bell, Gaudinot got the fight to the ground in the second round, eventually sinking in a choke that put Lineker to sleep.
All bonused fighters received $65,000.
Check back soon for post-fight press conference videos.
In keiner Gewichtsklasse ist das Titelgeschehen so offen wie im Leichtgewicht, in keiner Gewichtsklasse gibt es so viele potentielle Herausforderer für den Weltmeistertitel. Zwei von ihnen sind die BJJ-Schwarzgurte Jim Miller und Nate Diaz, die am 5. Mai im Hauptkampf von „UFC on Fox 3“ gegeneinander antreten. Der Gewinner dieses Kampfes wird mit Sicherheit ins Titelgeschehen eingreifen – auch wenn Miller solche Vorhersagen nicht mehr hören kann.» weiderliësen op UFC
„So langsam fängt es an, mich richtig zu nerven“, sagt Miller. „Jeder fragt mich nach dem Titelkampf und jeder redet über den Titelkampf. Es geht mir nicht um den Titelkampf. Es geht mir darum, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, der Beste zu sein, als der Beste anerkannt zu werden und von allen dafür respektiert zu werden, dass man der Beste ist.“
Miller erkämpfte sich nach seinem UFC-Debüt im Oktober 2008 eine Bilanz von 9-1 im Octagon, doch als bei „UFC Live 5“ ein Titelkampf auf dem Spiel stand, unterlag er dem heutigen Weltmeister Benson Henderson einstimmig nach Punkten.
In seinem einzigen Kampf in diesem Jahr, im Januar bei „UFC on FX 1“, zwang Miller Melvin Guillard in der ersten Runde zur Aufgabe. Ein Sieg über Diaz würde den 28 Jahre alten US-Amerikaner wieder zurück an die Spitze der Leichtgewichtsklasse katapultieren. Die Unterstützung der Fans ist ihm dabei gewiss, denn „UFC on Fox 3“ findet vor heimischer Kulisse in New Jersey statt.
„Es ist eine große Ehre für mich, den Hauptkampf dieser Veranstaltung zu bestreiten, noch dazu in meinem Heimatstaat“, sagt Miller. „Vor meinem UFC-Debüt habe ich zwölfmal in New Jersey gekämpft, nach meinem UFC-Debüt noch zweimal. Die Fans haben immer voll hinter mir gestanden und mich unterstützt. Ich hoffe daher, ihnen am 5. Mai eine gute Show liefern zu können!“
Nate Diaz zeigte im vergangenen Jahr nach seiner Rückkehr ins Leichtgewicht die beiden besten Leistungen in seiner Karriere. Im September zwang der 27 Jahre alte Kalifornier den japanischen Superstar Takanori Gomi in der ersten Runde mit einem Armhebel zur Aufgabe, im Dezember besiegte er den sechsmal in Folge ungeschlagenen Donald Cerrone einstimmig nach Punkten. Auch Diaz hat bei „UFC on Fox 3“ die Möglichkeit, sich für einen Titelkampf zu empfehlen.
Unabhängig davon, wer am 5. Mai gewinnt, können sich die Zuschauer auf ein spannendes und unterhaltsames Duell freuen: Diaz hat bereits fünfmal die Auszeichnung für den „Kampf des Abends“ und dreimal für den „Aufgabegriff des Abends“ gewonnen, Miller holte sich immerhin dreimal die Auszeichnung für den „Aufgabegriff des Abends“ und einmal für den „Kampf des Abends“.
„Jim ist ein echter Kämpfer“, sagt Diaz. „Bei all den Typen, die nur herumrennen oder den anderen Kämpfer drei Runden lang auf dem Boden umklammern, ist es großartig, jemanden als Gegner zu haben, der auch tatsächlich zum Kämpfen kommt. Diese Veranstaltung heißt Fighting Championship und ich hoffe, dass es diesmal viel Fighting geben wird.“
Miller hofft das nicht nur – er geht fest davon aus.
„Ich weiß, dass Nate immer Vollgas gibt, deswegen will ich für alles bereit sein, wenn ich ins Octagon steige“, sagt Miller. „Ich habe keine besondere Strategie, außer dass ich versuchen werde, ihm meinen Willen aufzuzwingen. Ich will mit diesem Kampf ein Statement machen und mich als eines der besten Leichtgewichte der Welt etablieren.“
Einen Kampf mit einem einzigen Schlag gewinnen, davon träumen viele Kampfsportler. Johny Hendricks ist dieses Kunststück im Dezember bei UFC 141 gelungen – und das nicht gegen irgendjemanden, sondern gegen Jon Fitch, eines der fünf besten Weltergewichte der Welt. Hendricks schlug Fitch nach zwölf Sekunden mit seiner ersten und einzigen Aktion KO, aber 100% zufrieden war der 28 Jahre alte US-Amerikaner dennoch nicht.» weiderliësen op UFC
„Man hat zwischen drei und vier Monaten Zeit, sich auf seinen Gegner vorzubereiten“, sagt Hendricks. „Sobald der Kampf beginnt, muss man seine bestmögliche Leistung erbringen. Wenn man dann nach zehn oder zwölf Sekunden gewinnt, liegt das daran, dass man sein Bestes gegeben hat. Aber ich hätte den Fans gerne noch viel mehr von meinem Können gezeigt!“
Hendricks ist einer der erfolgreichsten Collegeringer, die je zum MMA-Sport gewechselt sind. Während viele seiner Kollegen das Ground and Pound oder den Bodenkampf für sich entdeckten, entwickelte er früh seine Liebe zum Boxen. In der UFC, wo er sieben von acht Kämpfen gewonnen hat, siegte Hendricks bereits viermal durch KO oder TKO.
„Mein Ziel war von Anfang an, dass die Kämpfer meine Fäuste fürchten“, erklärt Hendricks. „Wenn sie meine Fäuste fürchten, kann ich umso leichter ringen. Dann gelingen mir die Takedowns besser, und wenn man in der Oberlage ist und die anderen wissen, dass man stark zuschlagen kann, agieren sie überhastet, weil sie keine Schläge kassieren wollen. Wenn sie überhastet agieren, werden sie Fehler machen. Und das wiederum gibt mir die Möglichkeit, den Kampf vorzeitig zu beenden.“
Josh Koscheck, gegen den Hendricks am 5. Mai bei „UFC on Fox 3“ antritt, hat auf dem College ebenfalls zahlreiche Titel im Ringen gewonnen – allerdings bei weitem nicht so viele wie Hendricks.
„Ich bin fest davon überzeugt, dass ich der bessere Ringer bin“, sagt Hendricks. „Ich war nicht nur einmal Landesmeister, sondern zweimal Landesmeister und einmal Landesvizemeister. Ich wohne noch immer in der Nähe meiner alten Universität, deswegen verbringe ich dort alle drei Wochen einige Tage mit den Ringern. Das Training mit diesen ganzen Jungspunden hält mich ordentlich fit.“
Seitdem bekannt wurde, dass Hendricks und Koscheck bei „UFC on Fox 3“ aufeinandertreffen würden, gab es von Koscheck einige Sticheleien zu hören. So wäre das Ergebnis von Hendricks‘ Kampf gegen Koschecks Teamkollegen Fitch lediglich einem „Lucky Punch“ zu verdanken.
„Ich wusste, dass das passieren würde“, erzählt Hendricks. „Koscheck redet immer so viel Zeug vor seinen Kämpfen, weil er seine Gegner hassen muss, um gegen sie kämpfen zu können. Ich bin da völlig anders. Ich rede nicht schlecht über meine Gegner, weil ich einfach verdammt viel Respekt vor jedem Kämpfer habe, der ins Octagon steigt.“
Aufgrund dieser Einstellung lässt sich Hendricks auch gar nicht erst auf eine Kampfansage in Richtung Koscheck hinreißen.
„Es gibt nichts Besseres als das Gefühl, ins Octagon zu steigen und nicht zu wissen, ob man es als Gewinner oder Verlierer verlässt“, meint Hendricks. „Mit dieser Einstellung gehe ich in jeden Kampf, auch in den gegen Koscheck. Ich weiß nicht, ob ich gewinne oder verliere – ich weiß nur, dass ich mein Bestes geben werde.“
Coming off of back-to-back wins over Jason Brilz and Quinton Jackson, Ryan "Darth" Bader has verbally agreed to face former light heavyweight champion Lyoto "The Dragon" Machida at UFC on Fox </a>August 4.» weiderliësen op UFC
update: Two big guys coming off of big wins have also agreed to exchange that evening as heavyweight Ben Rothwell takes on Travis "Hapa" Browne. Rothwell earned the KO of the Night bonus while Browne scored Submission of the Night last week at UFC 145.
Lombard Draws Stann for First UFC Bout in August updated April 29
Following the recent signing of international star Hector Lombard to a UFC contract, the organization today announced that the former Cuban Olympian, who is currently sporting a 25 fight unbeaten streak in MMA, will make his Octagon debut this August in Los Angeles against middleweight contender Brian Stann.
A date and venue for the bout will be announced shortly.
The UFC will return to the city where it all started for its milestone UFC 150 event in August, as Denver -- home to UFC 1 and 2 -- will host the event at Pepsi Center.» weiderliësen op UFC
Two bouts have been verbally agreed upon for the Mile High melee.
Brazilian bomber Luiz Cane will make his middleweight debut against top-ten ranked Yushin "Thunder" Okami.
At lightweight, Thiago Tavares and Dennis "Superman" Hallman will meet in a battle between well-rounded submission specialists. Both men were scheduled to fight on the UFC on FOX fight card May 5 but forced out of that event due to injures.
Information on tickets - which go on sale June 15 - and the main event will be coming soon to ufc.com.
Vor zwei Jahren stand Alan Belcher kurz davor, in der Mittelgewichtsklasse der UFC ins Titelgeschehen einzugreifen. Vorzeitige Siege über Wilson Gouveia und Patrick Cote brachten ihn in der Rangliste weit nach oben. Doch im August 2010 zog sich der 28 Jahre alte US-Amerikaner eine Augenverletzung zu, aufgrund der er monatelang pausieren musste. Erst im September 2011 gab Belcher mit einem Aufgabesieg über Jason MacDonald sein Comeback.» weiderliësen op UFC
„Ich musste mir einfach diese lange Auszeit nehmen, um sicherzustellen, dass ich wieder zu 100% gesund bin, sagt Belcher. „Ich habe meinen letzten Kampf gewonnen und anschließend ein Baby bekommen, also musste ich nochmals eine Pause einlegen. Ich sehe das als meine Ruhe vor meinem Sturm. Ich habe mit in den letzten Wochen wieder voll dem MMA-Sport gewidmet. Ich bin bereit, 100% zu geben, jeden weiteren Kampf zu gewinn und Weltmeister zu werden. Ich denke, dass ich in diesem Sport schon viele gute Dinge erreicht habe – jetzt ist es an der Zeit, daran anzuknüpfen, jetzt bin ich wieder ganz der Alte.“
Am 5. Mai kämpft Belcher im Hauptprogramm von „UFC on Fox 3“ gegen Rousimar Palhares. Der 32 Jahre alte Brasilianer war zuletzt dreimal in Folge siegreich.
„Ursprünglich wurde mir ein anderer Kampf angeboten, aber ich war mir nicht so sicher, ob das der richtige Kampf für mich gewesen wäre“, erzählt Belcher. „Joe Silva, der Matchmaker der UFC, sagte mir, es gäbe sonst niemanden außer Palhares, denn niemand will gegen Palhares kämpfen. Für mich klang das nach dem perfekten Kampf. Ich muss mich jetzt den besten Mittelgewichten stellen. Ich will keine Aufbaugegner, ich will Herausforderungen.“
Der Grund, warum sich niemand freiwillig meldet, um mit Palhares ins Octagon zu steigen, ist dessen Unbarmherzigkeit. Wenn sich der BJJ-Schwarzgurt einen Arm oder ein Bein schnappt, reißt er so lange daran, bis der Ringrichter ihn davon abhält. Zehnmal hat er bereits durch Aufgabe gewonnen.
In der UFC hat Belcher, der mittlerweile selbst Schwarzgurt im brasilianischen Jiu-Jitsu ist, sechs BJJ-Schwarzgurte besiegt. Zwar sagte er, es wäre „cool“, Palhares zur Aufgabe zu zwingen, doch um seine tatsächliche Strategie am 5. Mai macht der gelernte Thaiboxer kein Geheimnis.
„Kicks und Beinarbeit werden ein wichtiger Teil meiner Strategie sein“, gibt Belcher preis. „Ich werde ihn häufig treten, um ihn zu verlangsamen und so seine Takedowns zu schwächen. Viele Menschen kommen auf mich zu und raten mir, nicht so oft zu kicken, damit er sich meine Beine nicht greifen kann – aber ich habe viele verschiedene Waffen in meinem Arsenal. Ich kann Geraden schlagen, Haken und Aufwärtshaken einsetzen, Kniestöße und Ellenbogenstöße und natürlich hoch und tief kicken. All diese Techniken können meinen Gegner verunsichern, deswegen will ich mich nicht auf eine einzelne Technik beschränken.“
Palhares beschränkt sich zwar nicht auf eine einzelne Technik, doch eine wendet er mit Vorliebe an: Er hat bereits sechs Kämpfe mit dem Heel Hook für sich entschieden, einem besonders gefährlichen Fußhebel.
„Ich muss natürlich höllisch vor seinen Fußhebeln aufpassen“, sagt Belcher. „Ich habe einige Trainingspartner hergeholt, die mir geholfen haben, mich dagegen zu verteidigen, zum Beispiel Dean Lister, der ein echter Fußhebelspezialist ist. Fußhebel sind nichts Neues. Jeder Gegner hat ein paar Techniken drauf, in denen er extrem gut ist, aber wenn man diese Techniken kennt, kann man sich darauf einstellen. Wenn ich ihm mein Bein oder meinen Fuß gebe, kann ich definitiv verlieren, es wird also ein spannender Kampf.“
» weiderliësen op UFCDie stark besetzte Veranstaltung UFC 148 in Las Vegas hat heute an Starpower dazugewonnen. UFC-Präsident Dana White gab bekannt, dass der für den 23. Juni geplante Rückkampf zwischen dem Mittelgewichtsweltmeister Anderson Silva und seinem Herausforderer Chael Sonnen aufgrund einer Terminüberschneidung verschoben wird. In Rio de Janeiro, wo die beiden ursprünglich im Havelange-Stadion kämpfen sollten, findet vom 20. bis 22. Juni eine Konferenz der Vereinten Nationen statt. Aus diesem Grund steigen Silva und Sonnen erst am 7. Juli in der MGM Grand Garden Arena in Las Vegas ins Octagon.
White gab diese Neuigkeit am Dienstagmorgen auf einer Pressekonferenz in Rio bekannt, bei der sowohl Silva als auch Sonnen anwesend waren.
„Für mich macht das keinen Unterschied“, sagte Silva, der Sonnen in der fünften Runde ihres epischen Kampfes bei UFC 117 im August 2010 zur Aufgabe zwang. „Ich bin ein Kämpfer. Ein Kampf ist ein Kampf, und sobald man im Octagon steht, ändert sich alles. Ich werde wie immer Brasilien repräsentieren und für mein Land kämpfen.“
„Es war enttäuschend, vor allem, weil ich in einem Stadion kämpfen wollte“, sagte Sonnen, der seit dem ersten Silva-Kampf gegen Brian Stann und Michael Bisping gewonnen hat. „In Toronto haben (Jake) Shields und GSP (Georges St. Pierre) 55.000 Plätze gefüllt, und ich hatte gehofft, diesen Rekord hier in Brasilien brechen zu können. Andererseits ist Las Vegas die Kampfsporthauptstadt der Welt und das ist der größte Kampf in der Geschichte des Kampfsports. Egal ob Boxen, Ringen oder sonst eine Sportart – es gab noch keinen größeren Kampf als den, der am 7. Juli stattfinden wird.“
Neben Silva-Sonnen II kommt es in Las Vegas zu zwei weiteren Rückkämpfen. Das Duell um die Weltmeisterschaft im Bantamgewicht ist der dritte Kampf zwischen Dominick Cruz und Urijah Faber, und auch die Halbschwergewichte Tito Ortiz und Forrest Griffin standen sich bereits dreimal im Octagon gegenüber. Außerdem stehen zwei mit großer Spannung erwartete Mittelgewichtskämpfe auf dem Programm: Rich Franklin gegen Cung Le und Michael Bisping gegen Tim Boetsch. Zusammen machen diese fünf Kämpfe UFC 148 zu einer der größten Veranstaltungen in der Geschichte der UFC.
Brasilianische Fans dürfen sich in diesem Sommer dennoch auf ihre Dosis UFC freuen, denn UFC 147 mit dem brisanten Rückkampf zwischen Vitor Belfort und seinem „TUF: Brazil“-Rivalen Wanderlei Silva wird definitiv stattfinden – nur an einem anderen Austragungsort, der noch nicht genau feststeht. Bei der Veranstaltung werden auch die Finalkämpfe von „TUF: Brazil“ im Mittelgewicht und Federgewicht abgehalten, sowie ein Schwergewichtsduell zwischen Fabricio Werdum und Mike Russow. Außerdem sagte White, dass Jose Aldo bei UFC 147 voraussichtlich seinen Weltmeistertitel im Federgewicht verteidigen wird.
Training und Wettkampf unterscheiden sich sehr deutlich – das musste Rashad Evans im Hauptkampf von UFC 145 feststellen, als er gegen seinen ehemaligen Trainingspartner und Teamkollegen Jon Jones um die Weltmeisterschaft im Halbschwergewicht kämpfte.» weiderliësen op UFC
Von Anfang an zeigte Jones seine Dominanz im Standkampf. Allein in der ersten Runde traf er Evans mit einem Kniestoß zum Körper, Lowkicks, einem linken Haken und Frontkicks zu den Beinen sowie einem Bodykick. Evans antwortete am Ende der Runde mit einem Tritt zum Kopf.
In Runde zwei setzte Jones dem Herausforderer mit Schlägen und Ellenbogenstößen aus dem Clinch und der Nahdistanz zu. Evans rüttelte Jones zu Beginn der dritten Runde mit seiner Rechten durch, aber kurz darauf kam Jones mit einem eingesprungenen Kniestoß, einem Ellenbogenstoß und Lowkicks zurück, ehe er Evans mit geraden Schlägen und Tritten bearbeitete.
In der vierten und fünften Runde agierte Jones weiter mit Jab, Lowkicks und Kniestößen zum Körper. Am Ende werteten die Punktrichter den Kampf mit 49-46, 49-46 und 50-45 für den alten und neuen Weltmeister, der seinen Titel damit zum dritten Mal verteidigte.
MacDonald dominiert Mills
Flucht nach vorne, das war der Plan des englischen Thaiboxers Che Mills, der auf das kanadische Wunderkind Rory MacDonald traf. Mills setzte MacDonald mit Schlagkombinationen zu, woraufhin MacDonald ein Takedown durchzog und sich mit hartem Ground and Pound revanchierte.
MacDonald arbeitete erst aus der Side Control, dann aus der Kruzifix-Position. Als er in die Mount wechselte, bot Mills ihm die Back Mount an, von wo aus MacDonald weiter auf Mills einhämmerte.
Zu Beginn der zweiten Runde brachte MacDonald Mills zu Boden, ohne vorher Treffer zu kassieren. MacDonald attackierte wieder mit seinem kräftigen Ground and Pound, bis sich Mills schließlich nicht mehr ausreichend schützen konnte und der Ringrichter den Kampf abbrach.
Rothwell gewinnt Auszeichnung für „Knockout des Abends“
Das Duell der Schwergewichte Ben Rothwell und Brendan Schaub war kurz, aber ereignisreich. Rothwell traf Schaub mit einem Kniestoß, dann brachte Schaub Rothwell mit einer Schlagsalve in große Bedrängnis. Rothwell war angeschlagen, wehrte sich jedoch mit einem linken Haken, der Schaub von den Beinen holte. Dann schlug Rothwell ihn auf dem Boden mit seiner Rechten KO.
McDonald auf dem Weg an die Spitze
Dem 21 Jahre jungen Bantamgewichtstalent Michael McDonald gelang mit seinem schnellen KO-Sieg über Miguel Torres der endgültige Durchbruch in der UFC. Nach einer Abtastphase hatte McDonald immer mehr mit seinen Schlagkombinationen Erfolg, er traf Torres mit einem rechten Aufwärtshaken und einem linken Haken, gefolgt von einem Bodykick. Ein weiterer rechter Aufwärtshaken schickte Torres in den Ringstaub, McDonalds nachfolgende Schläge sorgten für den Kampfabbruch.
Punktsiege für Yagin und Bocek
Der Hawaiianer Eddie Yagin lieferte gegen den Kanadier Mark Hominick eine überzeugende Leistung ab. Allein in der ersten Runde schlug Yagin Hominick zweimal nieder, in der zweiten Runde wiederholte er das einmal. Hominick startete in der dritten Runde eine gute Schlussoffensive, doch sie reichte nicht mehr aus, um den Kampf noch zu drehen. Yagin holte sich bei den Punktrichtern einen geteilten Punktsieg ab.
Im Kampf zweier kanadischer Leichtgewichte setzte sich Mark Bocek gegen den Rückkehrer John Alessio durch. Bocek kontrollierte Alessio drei Runden lang auf der Matte und sammelte so genügend Punkte für einen einstimmigen Punktsieg.
Nur ein Vorkampf endet vorzeitig
Im Vorprogramm zwang Travis Browne den debütierenden Chad Griggs mit einem Arm Triangle Choke zur Aufgabe. Matt Brown sorgte mit einem einstimmigen Punktsieg für die erste Niederlage des erfolgreichen Kickboxers Stephen Thompson.
Der Nigerianer Anthony Njokuani besiegte den Kanadier John Makdessi einstimmig nach Punkten. Dem „Ultimate Fighter 6“-Sieger Mac Danzig gelang dasselbe gegen den „Ultimate Fighter 8“-Sieger Efrain Escudero.
Der Kanadier Chris Clements bezwang Keith Wisniewski mittels eines geteilten Punktsiegs. Der „Ultimate Fighter 12“-Teilnehmer Marcus Brimage holte sich gegen den Venezolaner Maximo Blanco in dessen UFC-Debüt einen geteilten Punktsieg.
Six fighters joined UFC President Dana White at the UFC 145 post-fight press conference:UFC® light heavyweight champion Jon Jones, Rory MacDonald, Ben Rothwell, Michael McDonald, Rashad Evans, and Travis Browne.» weiderliësen op UFC
Rothwell earned Knockout of the Night for his starching of Brendan Schaub. After eating a few big shots from Schaub early, Rothwell dropped the TUF vet with a left hook, then followed up with ground strikes that forced a stoppage from referee Herb Dean in the first round.
Fight of the Night went to main card fighters Eddie Yagin and Mark Hominick. The featherweights engaged in an exciting standup war that left both men battered and bloody. When the dust settled, Yagin earned the victory via split decision.
Browne was awarded Submission of the Night for his first-round arm triangle victory over STRIKEFORCE® import Chad Griggs. "Hapa" blitzed Griggs early with knees before taking the fight to the ground, and forced the tapout at the 2:29 mark.
All bonused fighters received $65,000
Video highlights: Jones vs. Evans at post-fight press conference
Six fighters joined UFC President Dana White at the UFC 145 post-fight press conference:UFC® light heavyweight champion Jon Jones, Rory MacDonald, Ben Rothwell, Michael McDonald, Rashad Evans, and Travis Browne.» weiderliësen op UFC
Rothwell earned Knockout of the Night for his starching of Brendan Schaub. After eating a few big shots from Schaub early, Rothwell dropped the TUF vet with a left hook, then followed up with ground strikes that forced a stoppage from referee Herb Dean in the first round.
Fight of the Night went to main card fighters Eddie Yagin and Mark Hominick. The featherweights engaged in an exciting standup war that left both men battered and bloody. When the dust settled, Yagin earned the victory via split decision.
Browne was awarded Submission of the Night for his first-round arm triangle victory over STRIKEFORCE® import Chad Griggs. "Hapa" blitzed Griggs early with knees before taking the fight to the ground, and forced the tapout at the 2:29 mark.
All bonused fighters received $65,000
Video highlights: Jones vs. Evans at post-fight press conference
Anfang 2011 änderte sich binnen weniger Wochen die ganze Karriere von Rashad Evans. Einen für UFC 128 geplanten Weltmeisterschaftskampf gegen Mauricio „Shogun“ Rua musste er aufgrund einer Knieverletzung absagen. Ersetzt wurde der 32 Jahre alte „Ultimate Fighter 2“-Gewinner von seinem Trainingspartner und Teamkollegen Jon Jones. Mit einer dominanten Leistung erkämpfte sich Jones den Halbschwergewichtstitel, und von nun an waren ihre Rollen klar verteilt: Jones der Weltmeister, Evans der Herausforderer.» weiderliësen op UFC
Nachdem Jones die Weltmeisterschaft gewonnen hatte, war sich niemand sicher, wie es mit dem Titel weitergehen würde. Vor Jones‘ Titelkampf sagten beide, sie wollen auf keinen Fall gegeneinander kämpfen. Beide hatten zu der Zeit in Albuquerque, New Mexico im Team von Startrainer Greg Jackson dieselben Trainer und Trainingspartner.
„Irgendwann haben wir doch darüber geredet, und ich sagte ihm, wenn er kämpfen will, dann kämpfen wir“, erzählt Evans. „Dann sagte ich, dass ich ihn verhauen würde und er sagte, nein, ich werde dich verhauen. Anfangs war ich wütend und sehr emotional, aber jetzt pfeife ich auf Greg Jackson. Er sagte mir, es würde nie dazu kommen, ich würde nie gegen einen Teamkollegen kämpfen müssen. Ich habe ihm geglaubt, aber dann kam es genau so, wie ich es befürchtet hatte. Und dann hält er zu dem anderen? Das ist Verrat.“
Evans spielt hier auf die Zeit im Jahr 2008 an, als er gerade Weltmeister war und Jones nur ein ungeschliffenes Nachwuchstalent.
„Vor ein paar Jahren kam Greg Jackson mit der Idee auf mich zu, Jon Jones in unser Team zu holen“, erzählt Evans. „Ich sagte ihm, Jon würde zwar einen sehr talentierten Eindruck machen, aber gleichzeitig war ich besorgt, da ich wusste, dass er jemand war, gegen den ich eines Tages kämpfen müsste. Greg wiegelte aber gleich ab und sagte, dazu würde es nie kommen, wir wären eine Familie, wie wären Brüder, wir würden nie gegeneinander kämpfen müssen. Ich fand die Idee dennoch nicht so gut. Er meinte, ich solle ihm vertrauen, ich müsse nicht gegen ihn kämpfen, und falls doch, würde er hinter mir stehen.“
Als Konsequenz aus dem Verhalten seines Trainers wechselte Evans das Team. Auf seinen letzten Kampf bereitete er sich in Florida bei „Imperial Athletics“ vor, einem Gym, das er mit mehreren Brasilianern gründete, die das American Top Team verlassen hatten. Der Wechsel schien Evans gut getan zu haben, denn im Januar besiegte er den ringerisch extrem starken Phil Davis einstimmig nach Punkten und fügte ihm die erste Niederlage seiner Karriere zu.
„Wenn ich mich auf einen Kampf vorbereite, dann muss das an einem reinen Ort geschehen, damit ich das Beste aus mir herausholen kann“, sagt Evans. „Die Tatsache, dass hier alles neu ist, ist für mich wie eine spirituelle Reinigung. Ich bin zu meinen Wurzeln zurückgekehrt und trainiere mit Sportlern, die sich um einen kümmern und die Spaß haben wollen. Wenn ich mir sage, dass ich einfach nur Spaß haben werde und nichts anderes, wenn Spaß haben mein Hauptziel ist, dann fügt sich alles zusammen.“
Aus Spaß wird am 21. April aber bitterer Ernst, denn die Angelegenheit mit Jones ist für Evans eine persönliche. Jones ist das beste Halbschwergewicht der Welt, aber Evans zweifelt nicht daran, dass er Jones bei UFC 145 besiegen und den Titel abnehmen wird.
„Ich weiß, dass meine Hand nach dem Kampf hochgehoben wird“, sagt Evans. „Ich glaube das von ganzem Herzen. Ich werde nicht zulassen, dass er mich besiegt. Ich werde gegen Jon Jones nicht verlieren.“
Der Kanadier Rory MacDonald ist erst 22 Jahre alt, aber bereits auf dem Weg, in die Fußstapfen seines Mentors Georges St. Pierre zu treten – auch wenn er das eigentlich gar nicht will.» weiderliësen op UFC
„Rory ist besser als ich es am jetzigen Punkt seiner Karriere war, und er wird eines Tages besser sein als ich“, sagte St. Pierre, amtierender Weltmeister im Weltergewicht, vor kurzem über seinen Schützling. Ein größeres Lob kann ein aufstrebender Kämpfer gar nicht bekommen.
„Das sind nur Worte, großartige Komplimente, und ich weiß sie sehr zu schätzen, vor allem weil sie von einem Mann wie Georges kommen, zu dem ich aufsehe“, sagt MacDonald. „Aber ich will in diesem Sport meine eigenen Ziele erreichen und nicht in die Fußstapfen eines anderen treten oder in seinem Schatten stehen. Ich will ich selbst sein und meine eigenen Pläne verwirklichen.“
MacDonald ist nicht nur ähnlich talentiert wie sein Vorbild, sondern geht auch mit derselben Einstellung an den MMA-Sport heran.
„Ich will ein guter Kampfkünstler sein und andauernd neue Techniken lernen“, sagt MacDonald. „Ruhm und Geld sind mir nicht so wenig, darum habe ich nicht mit diesem Sport begonnen. Ich bleibe weiterhin meinen Werten treu.“
Die Tatsache, dass er nicht nur ein guter, sondern ein sehr guter Kampfkünstler ist, führte MacDonald im Jahr 2010 ins Octagon. Er erhöhte seine Kampfbilanz mit einem Aufgabesieg bei seinem UFC-Debüt auf 10-0. Ein halbes Jahr später erlitt er gegen Carlos Condit, den heutigen Interimsweltmeister im Weltergewicht, die erste und einzige Niederlage in seiner Karriere. MacDonald gewann die ersten beiden Runden, schwächelte aber in der dritten Runde konditionell und verlor sieben Sekunden vor Schluss durch TKO.
„Ich habe extrem viele Lehren aus diesem Kampf gezogen“, erzählt MacDonald. „In erster Linie, was die mentale Einstellung angeht, wenn ich für einen Kampf in den Käfig steige – und welche Techniken ich einsetze. Ich will auf alle Fälle einen Rückkampf gegen Carlos und ich hoffe, dass es in der nahen Zukunft dazu kommen wird.“
Mit dominanten Siegen über Nate Diaz und Mike Pyle kämpfte sich MacDonald im vergangenen Jahr in die Herzen der Kampfsportfans. Eine Verletzung verhinderte im Dezember seine Teilnahme an UFC 140, und so ist er umso heißer darauf, am 21. April endlich wieder ins Octagon steigen zu können.
MacDonald trifft im Co-Hauptkampf von UFC 145 in Atlanta, Georgia auf den Engländer Che Mills. Der 29 Jahre alte Thaiboxer legte im November bei UFC 138 ein überzeugendes UFC-Debüt hin, als er den „Ultimate Fighter 13“-Teilnehmer Chris Cope in nur 40 Sekunden mit Schlägen und Kniestößen auseinandernahm. Mills ist ein sehr gefährlicher Kämpfer, doch einige Fans waren wegen dieser Kampfansetzung enttäuscht, da sie sich für MacDonald einen höherrangigen Gegner gewünscht hatten.
„Mein Job ist es, gut zu kämpfen und den Fans eine Show zu bieten“, äußert sich MacDonald dazu. „In diesem Beruf geht es um Leistung und Unterhaltung. Es ist die Aufgabe meines Managements, meiner Trainer und der UFC, mir einen Gegner auszuwählen. Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich konzentriere mich voll und ganz darauf, hart zu trainieren, besser zu werden, gut zu kämpfen und eindrucksvoll zu gewinnen.“
Mills scheint für MacDonald dennoch nur eine Zwischenstation auf seinem Weg zu etwas viel Größerem zu sein – etwas Größerem, das ihn früher oder später wieder mit St. Pierre verbinden würde.
„Es hört sich vielleicht etwas überheblich an, aber ich denke, dass ich eines Tages der beste Kämpfer der Welt sein werde“, sagt MacDonald. „Schon bald werdet ihr keine andere Wahl haben, als mich als die Nummer eins anzusehen.“
THQ Inc. today announced downloadable content availability and new content release plans for UFC® Undisputed® 3, the latest installment in the critically acclaimed mixed martial arts (MMA) videogame franchise based on the Ultimate Fighting Championship® organization. The latest content offering, available for the the Xbox 360® videogame and entertainment system from Microsoft and PlayStation®3 computer entertainment system, includes the following items:» weiderliësen op UFC
International Pack
The International Pack, featuring UFC fighters “The Korean Zombie” Chan-Sung Jung, England’s John Hathaway, Germany’s Pascal Krauss, Australia’s Kyle Noke and Italy’s Alessio Sakara, is available now worldwide for a suggested purchase cost of 400 Microsoft Points for Xbox 360. In addition, the International Pack is available now in North America and anticipated on April 18, 2012 throughout Europe for a suggested purchase cost of $4.99 USD via PlayStation Network.
Ultimate Compilation
The Ultimate Compilation, featuring access to five classic fights in UFC history, is available now worldwide for a suggested purchase cost of 400 Microsoft Points for Xbox 360. In addition, the Ultimate Compilation is available now in North America and anticipated on April 18, 2012 throughout Europe for the suggested price of $4.99 USD via PlayStation Network. The Ultimate Compilation includes the following bouts:
• Best of PRIDE® – Final Conflict 2003: Antonio Rodrigo Nogueira vs. Mirko Cro Cop
• Submissions – UFC 125: Takanori Gomi vs. Clay Guida
• Upsets – UFC 110: Joe Stevenson vs. George Sotiropoulos
• Rivals – UFC 124: Stefan Struve vs. Sean McCorkle
• Knockouts – UFC 120: Dan Hardy vs. Carlos Condit
In addition to their offerings as downloadable content, the International Pack and Ultimate Compilation remain featured items in the UFC Undisputed 3 Season Pass Program. For a one-time suggested purchase cost of 1360 Microsoft Points for Xbox 360 or $16.99 USD via PlayStation Network, a cost savings of more than 25 percent in comparison with individual content purchases, consumers will receive the following items:
• Fighter Packs – Fight of the Night Pack and International Pack
• Ultimate Fights Packs – Ultimate Upsets and Ultimate Compilation
• UFC Heavyweight Championship contender Alistair Overeem
• All Unlockables
For more information on UFC Undisputed 3, please visit www.ufcundisputed.com, facebook.com/UFCUndisputed and twitter.com/UFC_Undisputed.
THQ Inc. today announced downloadable content availability and new content release plans for UFC® Undisputed® 3, the latest installment in the critically acclaimed mixed martial arts (MMA) videogame franchise based on the Ultimate Fighting Championship® organization. The latest content offering, available for the the Xbox 360® videogame and entertainment system from Microsoft and PlayStation®3 computer entertainment system, includes the following items:» weiderliësen op UFC
International Pack
The International Pack, featuring UFC fighters “The Korean Zombie” Chan-Sung Jung, England’s John Hathaway, Germany’s Pascal Krauss, Australia’s Kyle Noke and Italy’s Alessio Sakara, is available now worldwide for a suggested purchase cost of 400 Microsoft Points for Xbox 360. In addition, the International Pack is available now in North America and anticipated on April 18, 2012 throughout Europe for a suggested purchase cost of $4.99 USD via PlayStation Network.
Ultimate Compilation
The Ultimate Compilation, featuring access to five classic fights in UFC history, is available now worldwide for a suggested purchase cost of 400 Microsoft Points for Xbox 360. In addition, the Ultimate Compilation is available now in North America and anticipated on April 18, 2012 throughout Europe for the suggested price of $4.99 USD via PlayStation Network. The Ultimate Compilation includes the following bouts:
• Best of PRIDE® – Final Conflict 2003: Antonio Rodrigo Nogueira vs. Mirko Cro Cop
• Submissions – UFC 125: Takanori Gomi vs. Clay Guida
• Upsets – UFC 110: Joe Stevenson vs. George Sotiropoulos
• Rivals – UFC 124: Stefan Struve vs. Sean McCorkle
• Knockouts – UFC 120: Dan Hardy vs. Carlos Condit
In addition to their offerings as downloadable content, the International Pack and Ultimate Compilation remain featured items in the UFC Undisputed 3 Season Pass Program. For a one-time suggested purchase cost of 1360 Microsoft Points for Xbox 360 or $16.99 USD via PlayStation Network, a cost savings of more than 25 percent in comparison with individual content purchases, consumers will receive the following items:
• Fighter Packs – Fight of the Night Pack and International Pack
• Ultimate Fights Packs – Ultimate Upsets and Ultimate Compilation
• UFC Heavyweight Championship contender Alistair Overeem
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Six fighters joined UFC President Dana White at the UFC on FX post-fight press conference: Alexander Gustafsson, Thiago Silva, Siyar Bahadurzada, Reza Madadi, Brad Pickett, and John Maguire.» weiderliësen op UFC
Pickett and Damacio Page were awarded Fight of the Night for their fast-paced brawl. After trading strikes for much of the first two rounds, Pickett landed a right hand that staggered Page. From there, Pickett was able to sink in hi hooks, and force Page to tap from a rear naked choke.
Bahadurzada earned Knockout of the Night for his one-punch finish of veteran Paulo Thiago. The newcomer impressed in his UFC® debut, landing an uppercut on Thiago´s chin that sent the Brazilian crashing to the canvas.
Submission of the Night went to Maguire for his slick tapout of TUF vet DaMarques Johnson. As Johnson attempted to lock in a kimura, Maguire deftly transitioned to an armbar, forcing Johnson to quickly tap.All bonused fighters received $50,000.
Watch the UFC® on FUEL TV post-fight press conference video.
Das schwedische Halbschwergewicht Alexander Gustafsson hatte seinen Landsleuten einen Knockout versprochen - am Ende war es ein einstimmiger Punktsieg. Die 16.000 Zuschauer in der ausverkauften Ericsson Globe Arena in Stockholm gingen nach "UFC on Fuel TV 2", dem UFC-Debüt in Schweden, dennoch zufrieden nach Hause. Sie hatten eine Veranstaltung erlebt, die von spannenden Kämpfen und einer Bombenstimmung wie im Fußballstadion geprägt war.» weiderliësen op UFC
Gustafsson, mit 25 Jahren bereits Schwedens bester und beliebtester MMA-Kämpfer, traf im Hauptkampf auf den Brasilianer Thiago Silva, der nach über einjähriger Pause zurückkehrte.
Die Fans sprangen schon in der Anfangsphase begeistert von ihren Sitzen auf, als Gustafsson mit einem Aufwärtshaken einen Niederschlag erzielte und mit Ground and Pound nachsetzte. Silva erholte sich zwar davon, doch der Kampfverlauf war bereits vorgegeben. Gustafsson nutzte seinen Reichweitenvorteil aus und nahm Silva drei Runden lang mit Schlägen und Kicks auseinander.
Gegen Ende von Runde zwei landete Silva gute Treffer mit seinen Schlägen, aber Gustafsson war mobiler und ließ sich von seinem Gegner nicht aus dem Konzept bringen.
In der dritten Runde befand sich Gustafsson im Rückwärtsgang, was es Silva ermöglichte, noch einmal eine Schlussoffensive zu starten. Diese war jedoch nicht genug, und so werteten alle drei Punktrichter den Kampf für den schwedischen Publikumsliebling, der nun fünfmal in Folge ungeschlagen ist.
KO-Sieg für Brian Stann
Das Duell der schlagkräftigen Mittelgewichte Brian Stann und Alessio Sakara endete durch Knockout - allerdings nicht im Stand, sondern auf dem Boden.
Stann ließ dem Italiener von Beginn an keine Chance und attackierte ihn mit Schlägen und Kniestössen, die Sakara von den Beinen holten. Sakara musste sich im Anschluss mit seiner Guard gegen Stanns Ground and Pound verteidigen. Dies gelang ihm nicht lange, denn Stann schlug ihn dort mit kurzen Schlägen zum Kopf KO.
Siyar Bahadurzada mit Blitz-Debütsieg
Erst dauerte es eine halbe Minute, ehe Siyar Bahadurzada und der Brasilianer Paulo Thiago in den Schlagabtausch gingen, dann ging plötzlich alles sehr schnell: Thiago stürmte mit dem Kopf voraus auf Bahadurzada zu, der konterte mit einer kurzen Rechten, die Thiago genau am Kinn traf.
Thiago ging zu Boden - erneut mit dem Kopf voraus. Ein fantastischer Debütsieg für den in Holland trainierenden Afghanen.
Dennis Siver gewinnt Federgewichtsdebüt
Die erste Hürde musste der Mannheimer Dennis Siver bereits am Freitag meistern: das erste Abkochen auf 66 Kilogramm, das Limit für seine neue Gewichtsklasse, das Federgewicht. Dieser Vorgang war zwar mit etwas Schwierigkeiten verbunden, doch letzten Endes brachte Deutschlands erfolgreichster UFC-Kämpfer das erforderliche Gewicht auf die Waage.
Bei seinem Federgewichtsdebüt traf Siver gleich auf einen der zehn besten Federgewichtskämpfer der Welt, den Brasilianer Diego Nunes. Die beiden Standkampfspezialisten lieferten sich über drei Runden lang ein enges Gefecht, das Siver am Ende einstimmig für sich entscheiden konnte.
Siver und Nunes gingen öfters in den Clinch, wo Nunes mit Kniestössen arbeitete, während Siver mit Schwingern angriff. Ansonsten setzten sie viele Tritte ein, wobei Siver zwar für seine Spinning-Backkicks bekannt ist, aber Nunes diese Technik in ihrem Kampf durchgehend anwendete.
In der dritten Runde brachte Nunes Siver das einzige Mal kurz ins Straucheln, aber eben nur kurz. Siver fing sich schnell wieder und brachte den Kampf gut zu Ende.
Gypsy Jiu-Jitsu bringt John Maguire den zweiten Sieg
Der Engländer John Maguire feierte gegen den "Ultimate Fighter 9"-Finalisten DaMarques Johnson seinen zweiten Sieg in der UFC. Ausschlaggebend waren wieder einmal seine Fähigkeiten im Gypsy Jiu-Jitsu.
In Runde eins bedrohte Johnson Maguire nach dessen Takedowns mit Omoplata und Beinhebel, Maguire konterte mit Guillotine Choke und Rear Naked Choke, brachte diese Aufgabegriffe aber nicht zum Abschluss.
Johnson revanchierte sich in Runde zwei, indem er Maguire auf der Matte mit Aufgabegriffen attackierte. Als Johnson aus der Half Guard zum Kimura ansetzte, befreite Maguire sein eigenes Bein, drehte sich und ließ sich zum Armhebel fallen. Johnson musste sofort aufgeben.
Erster UFC-Sieg für Brad Pickett
Im ersten Kampf der TV-Übertragung feierte das englische Bantamgewicht Brad Pickett seinen ersten Sieg im Octagon. Mit dem US-Amerikaner Damacio Page lieferte er sich eine unterhaltsame erste Runde, in der Page im Stand mit Schlägen und Tritten punktete, während Pickett ihm nach zwei Takedowns jeweils mit Schlägen aus der Oberlage zusetzte.
In der zweiten Runde zwang Pickett Page mit einem Aufwärtshaken, gefolgt von einem linken Haken, in die Knie. Pickett sprang auf seinen Rücken, setzte den Rear Naked Choke an und brachte Page damit zum Abklopfen.
Schwedische Lokalmatadore straucheln im Vorprogramm
Der US-Amerikaner James Head gewann bei seinem Weltergewichtsdebüt gegen den in Schweden trainierenden Kongolesen Papy Abedi. Head bestimmte das Geschehen im Stand und zwang Abedi nach einem Niederschlag mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe.
Der Franzose Cyrille Diabate setzte sich gegen den kurzfristig für Jörgen Kruth eingesprungenen US-Amerikaner Tom DeBlass via Mehrheitsentscheidung durch.
Der Schwede Magnus Cedenblad dominierte den Franzosen Francis Carmont in der ersten Runde auf dem Boden, musste aber in der zweiten Runde in dessen Rear Naked Choke aufgeben.
Der Schwede Reza Madadi war dem Kubaner Yoislandy Izquierdo im Stand unterlegen, zwang ihn jedoch in Runde zwei mit einem Guillotine Choke zur Aufgabe.
Der Norweger Simeon Thoresen überstand die schweren Schwinger des Schweden Besam Yousef und holte sich in der zweiten Runde mit einem Rear Naked Choke den Aufgabesieg.
Der Engländer Jason Young besiegte den US-Amerikaner Eric Wisely einstimmig nach Punkten.
Seit August 2009 stand Thiago Silva nur zweimal im Octagon: am 2. Januar 2010 bei UFC 108 und am 1. Januar 2011 bei UFC 125. Der 29 Jahre alte Brasilianer kämpfte bei UFC 108 trotz einer Rückenverletzung gegen Rashad Evans und verlor einstimmig nach Punkten. Bei UFC 125 erkämpfte er sich einen einstimmigen Punktsieg über Brandon Vera, doch die Freude über diesen Erfolg währte nicht lange: Silva gab beim Dopingtest eine gefälschte Urinprobe ab und wurde dabei erwischt.» weiderliësen op UFC
„Ich weiß, dass das falsch war und dass ich einige schlechte Entscheidungen getroffen habe“, erklärte Silva damals in einem Statement. „45 Tage vor meinem Kampf gegen Brandon Vera hatte ich mich wieder am Rücken verletzt. Nachdem ich zuvor ein Jahr lang nicht kämpfen konnte, traf ich die Entscheidung, den Kampf nicht abzusagen. Ich traf auch die Entscheidung, dass ich nur dann kämpfen könne, wenn mir Medikamente in meinen Rücken injiziert werden, die Substanzen enthalten, welche von der staatlichen Sportkommission von Nevada verboten werden. Auch habe ich die Entscheidung getroffen, ein Produkt zu benutzen, um das Vorhandensein dieser Substanzen in einem Urintest zu verstecken.“
Mittlerweile hat Silva seine einjährige Zwangspause abgesessen. Die unfreiwillige Auszeit hat er dazu genutzt, um seinen ganzen Verletzungen zu heilen und seinen Körper zu erholen.
Die Chance auf eine Rückkehr ins Octagon erhielt er, als sich sein Landsmann Antonio Rogueiro Nogueira verletzte, welcher ursprünglich im Hauptkampf des UFC-Debüts in Schweden gegen den beliebten Lokalmatador Alexander Gustafsson hätte kämpfen sollen.
„Ich habe mich natürlich riesig darüber gefreut“, erzählt Silva. „Ich habe seit über einem Jahr nicht mehr gekämpft und stehe dann nach meiner Rückkehr gleich im Hauptkampf. Während meiner Auszeit habe ich hart an mir gearbeitet. Jetzt freue ich mich darauf, den Fans die Ergebnisse dieser harten Arbeit zeigen zu können. Ich danke allen Fans, die während diesen schweren Zeiten zu mir gehalten und mich unterstützt haben.“
Gustafsson ist der bekannteste und beliebteste Kämpfer in Schweden. Die 16.000 Fans in der ausverkauften Ericsson Globe Arena in Stockholm werden Silva vermutlich nicht sehr wohlgesonnen sein, aber diese Tatsache beeindruckt den BJJ-Schwarzgurt kein bisschen.
„Um ehrlich zu sein, macht das für mich keinen Unterschied“, sagt Silva. „Im Octagon gibt es nur ihn und mich. Die Zuschauer können gerne seinen Namen rufen und mich ausbuhen, aber im Octagon wird ihm das nichts nützen. Wenn ich im Octagon stehe, blende ich alles aus, was da draußen vor sich geht.“
Momentan befindet sich Gustafsson dort, wo Silva vor seiner Auszeit stand: in der Liste der zehn besten Halbschwergewichtskämpfer der Welt. Silva hat ihn analysiert und zweifelt nicht daran, in Schweden wieder seinen angestammten Platz in dieser Liste einzunehmen.
„Ich habe einige Kämpfe von Alexander gesehen“, sagt Silva. „Er ist ein sehr guter Kämpfer, aber das sind die anderen Kämpfer in der Halbschwergewichtsklasse der UFC auch. Ich werde einfach ins Octagon steigen und meinen Job erledigen – so wie ich das immer mache. Die schwedischen Fans werden leider enttäuscht nach Hause gehen.“
Letztes Jahr stand Brian Stann kurz vor einem Kampf um die Weltmeisterschaft im Mittelgewicht, wo er seit seinem Debüt Mike Massenzio, Chris Leben und Jorge Santiago besiegt hatte. Doch dann traf der 31 Jahre alte US-Amerikaner auf seinen Landsmann Chael Sonnen. Der Kampf endete in der zweiten Runde damit, dass Stann in Sonnens Würgegriff aufgab.» weiderliësen op UFC
„Ich habe vier Tage nach der Niederlage gegen Chael wieder mit dem Training begonnen“, sagt Stann. „Ich habe seit November nichts anderes gemacht außer zu trainieren und ich habe dabei große Fortschritte gemacht. Wenn man gegen jemanden wie Chael verliert, ist es sehr schwierig, die einigen Fähigkeiten zu zeigen, denn er neutralisiert einfach alles, was man macht. Mit seinem Kampfstil lässt er viele hervorragende Kämpfer schlecht aussehen. Auch ich konnte in diesem Kampf nicht das zeigen, was ich wirklich beherrsche. Deswegen freue ich mich nun darauf, das am Samstag zeigen zu können.“
Und auch die 16.000 Fans, die am 14. April in der ausverkauften Ericsson Globe Arena in Stockholm erwartet werden, können sich freuen. Denn egal ob Stann gewinnt oder verliert – seine Kämpfe sind immer spannend. Das ist einer der Gründe, weswegen ihn die UFC nach Schweden schickt, um den Co-Hauptkampf für ihr Debüt in dem skandinavischen Land zu bestreiten.
„Das ist eine große Ehre für mich“, sagt Stann. „Und ich freue mich richtig darauf, denn ich war noch nie in Schweden. Die Tatsache, dass die Veranstaltung innerhalb von drei Stunden ausverkauft war, lässt mich hoffen, dass es ein großartiges Erlebnis werden wird. Ich freue mich riesig auf Stockholm.“
In seinem ersten Kampf außerhalb Nordamerikas trifft Stann auf Alessio Sakara, den erfolgreichsten und besten italienischen MMA-Kämpfer. Sakara ist ein ehemaliger Profiboxer, der neun seiner fünfzehn Siege durch Knockout erzielt hat. Dennoch ist Stann davon überzeugt, im Standkampf die Nase vorn zu haben.
„Wenn wir uns in diesem Kampf auf einen offenen Schlagabtausch einlassen, dann glaube ich, dass ich die Vorteile habe“, sagt Stann. „Ich glaube, dass ich mehr Power habe als all die anderen Kämpfer in der Mittelgewichtsklasse. Das beweise ich gerne in jedem Kampf von neuem. Alessio Sakara ist zuletzt nicht mehr so oft in den offenen Schlagabtausch gegangen, weil er da schon öfters den Kürzeren gezogen hat. Ich denke, wir werden einen mobileren, einen sich mehr bewegenderen und schnelleren Alessio Sakara sehen.“
Stann selbst sieht in dieser Ansetzung nicht nur einen unterhaltsamen Kampf für die Fans, sondern auch seine Möglichkeit, sich mit einer guten Leistung wieder im oberen Bereich der Mittelgewichtsklasse zu positionieren.
„Ein Sieg, ein überzeugender und vorzeitig erreichter Sieg, würde mich genau dorthin zurückbringen, wo ich zuletzt war: ins Titelgeschehen“, sagt Stann. „Wenn ich Alessio Sakara besiege, muss ich hoffentlich nur noch zwei oder drei Kämpfe gewinnen, ehe ich um die Weltmeisterschaft kämpfen darf.“
» weiderliësen op UFCDasselbe gilt für die Kämpfer in der UFC. Verglichen mit Kämpfen bei kleineren Veranstaltungen, bewegt sich im Octagon alles mit Warp-Geschwindigkeit. Der Bruchteil einer Sekunde kann zwischen Sieg und Niederlage entscheiden. Das hochrangige Leichtgewicht Donald „Cowboy“ Cerrone weiß das. Dennis Siver, der letzten Oktober bei UFC 137 in Cerrones „Aufgabegriff des Abends“ landete, weiß das umso besser.
„Der ‚Cowboy‘ hat seinen Reichweitenteil richtig gut ausgenutzt“, sagte Siver, der zwölf Zentimeter kleiner ist als Cerrone und sieben Zentimer weniger Reichweite hat. „Ich ließ meine Deckung fallen, er hat mich gut getroffen und bevor ich wieder beisammen war, hatte er mich bereits zur Aufgabe gezwungen.“
Es war nicht die erste Niederlage für Siver, 19-8, aber nach einer Erfolgsserie von vier Siegen hintereinander zwischen 2010 und 2011, während der er Spencer Fisher, Andre Winner, George Sotiropoulos und Matt Wiman besiegte, war diese Niederlage gegen Cerrone umso bitterer, denn die Hoffnungen des in Russland geborenen Deutschen auf einen Titelkampf wurden dadurch vorerst zunichte gemacht.
Was viele Kampfsportfans überraschte, war, dass Silver, der trotz dieses Misserfolgs nach wie vor ein sehr gutes Leichtgewicht ist, beschloss, dass seine Zukunft nicht in der Leichtgewichtsklasse liegen würde, sondern im Federgewicht bis 66 Kilogramm.
„Ich wollte etwas Neues ausprobieren und fühlte mich extrem motiviert, als ich darüber nachdachte, die Gewichtsklasse zu wechseln“, sagte Siver, der diesen Samstag in Schweden gegen Diego Nunes im Federgewicht debütieren wird. „Natürlich ist meine Reichweite viel besser für die Federgewichtsklasse geeignet als für die Leichtgewichtsklasse.“
Gegen den 1,68 Meter großen Brasilianer wird Siver einen Größenvorteil genießen, den er in seiner bisherigen UFC-Karriere noch nie gehabt hatte (2010 kämpfte er gegen den gleich großen Spencer Fisher), und er verspricht in seiner neuen Umgebung noch mehr von seiner Explosivität.
„Im Leichtgewicht war ich ein richtiges Kraftpaket, und ich gehe davon aus, dass ich meine Power im Federgewicht noch mehr zu meinem Vorteil nutzen kann“, sagte Siver durch seinen Übersetzer Oliver Copp. „Im Federgewicht zu kämpfen, sollte mich noch viel explosiver machen.“
Das ist kein angenehmer Gedanke für Nunes und den Rest der Federgewichte, aber aus Sicht der Fans, die sahen, wie Siver vier Auszeichnungen in der UFC erhielt (zweimal „Knockout des Abends“, einmal „Aufgabegriff des Abends“, einmal „Kampf des Abends“), ist er ein gern gesehener Zuwachs, auch wenn der 33 Jahre alte Mannheimer jegliches Lob für seine aggressive Offensive bescheiden ablehnt.
„Das ist nichts, worüber ich mir groß Gedanken mache“, sagte er. „Mein Ziel ist, alles zu geben. Ich will niemals in den Spiegel sehen und merken, dass ich verloren habe, weil ich nicht alles gegeben habe. Mein Kampfstil führt eben dazu, dass hin und wieder gute Kämpfe entstehen… aber ich versuche nicht, das zu erzwingen.“
Es ist jedoch besser, die Zuschauer hinter sich zu haben, richtig? Nicht unbedingt, sagt Siver, dessen unerwartete Antwort so schnell kommt wie sein heimtückischer und zerstörender Spinning-Back-Kick.
„Um ehrlich zu sein, wachse ich über mich hinaus, wenn ich in einem fremden Land bin und gegen den Lokalmatador kämpfe“, sagte er. „Die Buhrufe der Fans motivieren mich. Umgekehrt ist es aber übrigens auch wahr. Wem gefällt es nicht, Reaktionen vom Publikum zu bekommen? Gleichzeitig versuche ich aber, konzentriert zu bleiben und mich nicht von den Zuschauern ablenken zu lassen.“
Stockholm liegt nur wenige Stunden von seiner Heimat Mannheim entfernt, und so kann sich Siver an diesem Wochenende wohl mehr auf Jubelschreie als auf Buhrufe einstellen, wenn er zum siebten Mal für die UFC in Europa kämpft, wo er eine Bilanz von 5-1 hat. Aber noch einmal, er lässt sich von nichts, was außerhalb des Octagons geschieht, beeinflussen, weder positiv noch negativ.
„Es bedeutet für mich keinen Unterschied, außer eben, dass ich erst später einfliegen kann und mich nicht mit dem Zeitzonenwechsel herumschlagen muss“, kommentierte Siver die Tatsache, dass er auf seinem heimischen Kontinent kämpft. „Darüber hinaus ist es immer harte Arbeit, sich auf einen Kampf vorzubereiten, ganz egal wo er stattfindet.“
Diesmal wird es noch härter, denn das frühere Weltergewicht kämpft erstmals in der Gewichtsklasse bis 66 Kilogramm. Aber er geht damit locker um und geht davon aus, dass es am Tag des Wiegens keine Schwierigkeiten geben wird.
„Ich hatte keine Probleme beim Gewicht machen. Zwar musste ich eine strenge Diät einhalten und ein paar Dinge verändern, aber die Veränderungen waren nicht dramatisch. Ich esse mehr Obst und Gemüse und ich esse weniger Süßigkeiten. Ich gebe es zu – ich nasche gerne (lacht)!“
Tun wir das nicht alle? Doch wenn Siver seine Vorliebe für Süßigkeiten in den Griff bekommen und Nunes überzeugend besiegen kann, welcher bislang nur gegen Kenny Florian und LC Davis verloren hat, könnte er sich direkt im Titelgeschehen positionieren. In der Leichtgewichtsklasse, wo die Liste der potentiellen Herausforderer für den Weltmeister Benson Henderson ellenlang ist, wäre das nicht so leicht. Hat diese Tatsache nach der Niederlage gegen Cerrone bei Sivers Entscheidung über einen Gewichtsklassenwechsel eine Rolle gespielt?
„Nicht wirklich“, sagte er. „Dieser Kampf gegen Diego ist ein Test für mich. Ich will sehen, wie mein Körper in der neuen Gewichtsklasse reagiert. Vielleicht bleibe ich im Federgewicht, vielleicht nicht. Aber wenn ich mich dazu entschließe, zu bleiben, werde ich mein Augenmerk auf den Titel richten. Ich bin schon lange dabei und habe hart gearbeitet, um mit jedem Kampf besser zu werden. Jetzt heißt es: Jetzt oder nie! Man wird nicht jünger.“
Auch der Federgewichtsweltmeister Jose Aldo wird anscheinend mit jedem Kampf besser, und er hat während seiner Zuffa-Karriere (UFC und WEC) noch kein einziges Mal verloren. Siver hat eine gesunde Menge Respekt für Aldo und den Rest seiner Kollegen im Federgewicht.
„Die meisten Kämpfer im Federgewicht sind extrem schnell und explosiv“, sagte er. „Sie haben auch super Kondition. Und Jose Aldo ist ohne Zweifel aus gutem Grund der Champion. Seine Technik ist außergewöhnlich. Ich sehe ihn gerne kämpfen und hoffe, dass ich eines Tages in der Position zu sein werde, um gegen ihn anzutreten.“
Zunächst ist aber Aldos früherer Nova-Uniao-Teamkollege Nunes dran, den Siver wie folgt beschreibt: „Schnell und flexibel und ein sehr guter Standkämpfer. Seine Takedown-Verteidigung ist auch gut und ich denke, dass er sehr stark ist.“
Der Kampf an diesem Wochenende sollte aufzeigen können, wo Siver steht, aber man bekommt den Eindruck, als wüsste er bereits, was er abliefern wird.
„Freut euch auf aufregende Kämpfe mit viel Action“, sagte er. „Was stand neulich auf UFC.com? ‚Dennis Siver hasst eure Leber!‘“
Im Octagon kämpft Paulo Thiago aus Spaß an der Freude, in den Straßen von Brasiliens Hauptstadt Brasilia kämpft er um sein Leben. Thiago ist hauptberuflich bei BOPE tätig, einer Spezialeinheit der brasilianischen Militärpolizei.» weiderliësen op UFC
„Wenn die Gesellschaft Hilfe benötigt, ruft sie die Polizei“, erklärt Thiago. „Wenn die Polizei Hilfe benötigt, ruft sie BOPE.“
Die Mitglieder von BOPE sind schwer bewaffnet und führen in den schlimmsten Favelas Einsätze durch. Schießereien mit Drogenbanden sind keine Seltenheit, sondern Alltagsgeschäft.
„Wenn ich in einer Mission unterwegs bin, denke ich nicht über die Angst nach oder ob ich wieder nach Hause kommen werde oder nicht“, sagt Thiago. „Über solche Dinge mache ich mir keine Gedanken. Ich mache mir Gedanken darüber, wie meine Kollegen und ich unsere Mission um jeden Preis erfüllen können.“
Die bei BOPE erlernte Fähigkeit, in kritischen und stressvollen Situationen ruhig zu bleiben, hilft dem 31 Jahre alten Brasilianer auch beim Kampfsport.
„Situationen zu erleben, die extrem gefährlich sind, stärkt meiner Meinung nach den Geist eines Menschen“, sagt Thiago. „In Situationen, in denen normale Menschen die Kontrolle verlieren würden, behält er die Ruhe. In dieser Hinsicht hat meine Tätigkeit beim Militär eine positive Wirkung auf meine Karriere im MMA-Sport.“
Schwierige Konfrontationen erlebt Thiago Tag für Tag, und so war es nur logisch, dass er bei seinem UFC-Debüt im Februar 2009 auf Josh Koscheck traf, der damals schon zur Weltspitze gehörte. Thiago schlug Koscheck in der ersten Runde mit einem Aufwärtshaken KO und sorgte damit für eine der größten Überraschungen des Jahres.
In seinem nächsten Kampf unterlag er Koschecks Teamkollegen Jon Fitch nach Punkten. Es folgten ein einstimmiger Punktsieg gegen Jacob Volkmann und ein Aufgabesieg gegen Mike Swick.
Im Jahr 2010 verlor Thiago gegen Martin Kampmann und Diego Sanchez nach Punkten. Zwei Niederlagen, die er noch immer nicht gut verdaut hat.
„Sie haben mich unter sich festgehalten“, sagt Thiago. „Das ist schlecht, wenn man in einem Käfig kämpft. Der Gegner hält einen unten und behält die Kontrolle. Die beiden sind gute Bodenkämpfer, also ist es sehr schwer, ein Reversal zu machen oder einen Aufgabegriff anzusetzen.“
Von seinen bisherigen sieben UFC-Gegnern gehörten fünf zu den zehn besten Weltergewichten der Welt. Siyar Bahadurzada, gegen den Thiago am 14. April bei „UFC on Fuel TV 2“ in Schweden kämpft, gehört immerhin zu den zehn besten Weltergewichten Europas.
„Er ist ein weiterer harter Gegner“, sagt Thiago, der zuletzt im August 2011 antrat und dabei David Mitchell besiegte. „Siyar Bahadurzada macht zwar sein UFC-Debüt, aber ich denke nicht, dass das für ihn ein Problem sein wird, denn er hat eine sehr gute Kampfbilanz und viel Erfahrung.“
So ruhig und abgeklärt Thiago auch sein mag, eine Sache gibt es dennoch, die sein Blut in Wallung bringt: Niederlagen im Octagon.
„Ich hasse es zu verlieren und ärgere mich, wenn ein Kampf nicht so läuft, wie ich es mir vorgestellt habe“, gibt Thiago zu. „Deswegen werde ich Siyar Bahadurzada aggressiv unter Druck setzen. Jeder Mensch verhält sich anders, wenn er unter Druck gerät, aber meistens trifft er dann keine guten Entscheidungen. Ich habe ihn mit meinen Trainern genau studiert und eine Strategie ausgearbeitet. Egal mit welchem Gift er mich angreifen wird, ich werde das Gegengift bereit haben!“
In Europa hinterließ Siyar Bahadurzada eine Schneise der Verwüstung – jetzt ist er in der UFC und hat sich vorgenommen, dasselbe auch in Nordamerika zu tun. Zunächst macht der 27 Jahre alte Afghane jedoch noch einmal auf unserem Kontinent Halt, denn sein Debüt findet am 14. April bei „UFC on Fuel TV 2“ statt, der ersten UFC-Veranstaltung in Schweden.» weiderliësen op UFC
„Mein Kampfstil ist wild, rabiat und grausam“, stellt sich Bahadurzada vor. „Wenn ich kämpfe, mache ich keine Gefangenen. Hinter jedem Schlag steckt böse Absicht. Jedes Mal, wenn ich meinen Gegner treffe, schicke ich ihn schlafen. Jeder Schlag, jeder Tritt, jeder Kniestoß ist dazu gedacht, einen KO zu erzielen. Ich hoffe, dass die Fans der UFC meinen Kampfstil mögen werden. Ich kämpfe nicht, um Punkte zu sammeln, sondern um meine Gegner zu zerstören.“
Das sind alles Eigenschaften, die auch auf den Brasilianer Paulo Thiago zutreffen, der ihn in der UFC willkommen heißen wird.
„Paulo Thiago ist ein großartiger Kämpfer“, meint Bahadurzada. „Er arbeitet stets auf einen vorzeitigen Sieg hin, ist sowohl im Stand als auch auf dem Boden außerordentlich gut. Er ist der perfekte Gegner für mich.“
Seine kämpferische Einstellung wurde Bahadurzada in die Wiege gelegt: 1999 floh er im Alter von 15 Jahren aus dem vom Krieg zerrütteten Afghanistan nach Holland.
„Es gab da ein paar Probleme, die meine Familie und mich gezwungen haben, Afghanistan zu verlassen“, blickt Bahadurzada zurück. „Aber ich liebe das Land immer noch und repräsentiere Afghanistan. Die Welt hat ein schlechtes Bild von uns – ich habe jetzt die Möglichkeit, einige Dinge richtigzustellen und mein Land in einem positiven Licht darzustellen. Afghanistan ist nicht nur das, was ihr in den Nachrichten seht – Afghanistan ist viel, viel mehr.“
In Holland gab es weder den Trubel noch die Aufruhr, die Bahadurzada von seiner alten Heimat gewohnt war. Er fühlte sich gelangweilt und suchte nach etwas, das ihm denselben Nervenkitzel verschaffte. Den fand er schließlich beim MMA-Sport.
Vor zehn Jahren stieg Bahadurzada erstmals für einen MMA-Kampf in den Ring, Vollzeit trainiert er aber erst seit sechs Jahren, da er nebenher noch internationale BWL studierte. In den darauffolgenden Jahren gewann er in Japan den Halbschwergewichtstitel von Shooto und erreichte das Halbfinale des Mittelgewichtsturniers von Sengoku.
Im Oktober 2010 wechselte Bahadurzada, der beim weltberühmten holländischen Kickboxteam Golden Glory trainiert, ins Weltergewicht. Dort gewann er auf Anhieb das Weltergewichtsturnier von United Glory, mit drei TKO-Siegen in Folge. Titel will Bahadurzada nun auch in der UFC sammeln.
„Ich weiß, dass ich in der UFC die Weltmeisterschaft gewinnen kann – deswegen bin ich hier“, sagt Bahadurzada. „Wenn ich das nicht wüsste, würde ich hier meine Zeit verschwenden. Muhammad Ali hat es so formuliert: Wenn man Weltmeister werden will, braucht man den Willen und die Fähigkeiten. Aber der Wille muss größer als die Fähigkeiten sein. Ich habe den Willen, Weltmeister zu sein und ich werde auch Weltmeister sein.“
Bahadurzada hat definitiv den Willen. Ob er auch die Fähigkeiten hat, wird sich am 14. April bei „UFC on Fuel TV 2“ herausstellen.
Heute zählt Diego Nunes zu den zehn besten Federgewichtskämpfern der Welt. Bis dorthin ist es für den 29 Jahre alten Brasilianer eine lange Reise gewesen: Von kleineren Veranstaltungen in seiner Heimat kämpfte er sich über World Extreme Cagefighting in die UFC.» weiderliësen op UFC
„Im Alter von 13 Jahren begann ich mit dem Kampfsporttraining, mit 15 hatte ich meinen ersten Kampf“, erzählt Nunes. „Unglücklicherweise glaubten dort, wo ich herkomme, nicht viele Menschen daran, dass man mit Kampfsport Geld verdienen kann – sie betrachteten das als eine Straße ins Nichts. Aber ich hatte immer den Traum, Profikämpfer zu werden. Als ich 20 Jahre alt war, verließ ich mein Zuhause, um meinen Traum zu verwirklichen.“
Nunes trainierte fortan in Florianopolis, Sao Paulo und Rio de Janeiro. Nach einer Weile ließ er sich schließlich bei Nova Uniao nieder und wurde Teamkollege und Trainingspartner von Jose Aldo, dem heutigen Weltmeister im Federgewicht. Zu seinen frühesten Kampfsporterfolgen gehört der Gewinn der südbrasilianischen Meisterschaft im Muay Thai und im Boxen.
„Meine Familie konnte mich finanziell nicht unterstützen“, sagt Nunes. „Manchmal hatte ich keinen Platz zum Schlafen, manchmal hatte ich nichts zu essen. Während dieser Zeit habe ich viel gelitten. Es gab sogar Zeiten, da hatte ich keine Familie und keine Freunde. Die Unterstützung von Gott war manchmal die einzige Unterstützung, die ich hatte. Ich habe nie meinen Glauben verloren.“
Nunes bestritt seine ersten elf Kämpfe in Brasilien. Der BJJ-Lilagurt hat sie alle vorzeitig für sich entschieden.
„Zu Beginn meiner Karriere war mein wichtigstes Attribut meine Aggressivität“, sagt Nunes. „Ich habe sechsmal durch Aufgabe und fünfmal durch KO gewonnen.“
Im Dezember 2008 stieg Nunes erstmals für World Extreme Cagefighting in den Käfig.
„Vor meinem WEC-Debüt war ich sehr aufgeregt“, erzählt Nunes. „Es war mein erster Kampf außerhalb von Brasilien, und das gegen einen unbesiegten Gegner. Gott sei Dank ging alles gut aus.“
Ingesamt kämpfte Nunes fünfmal für World Extreme Cagefighting und gewann dabei viermal. Er besiegte unter anderem seine Landsleute Rafael Dias und Raphael Assuncao. Am Neujahrstag 2011 debütierte er in der UFC gegen den früheren WEC Federgewichtschampion Mike Brown.
„Endlich hatte ich die Möglichkeit, der ganzen Welt mein Können zu zeigen“, blickt Nunes zurück. „Ich war sehr gelassen. Ich hatte nichts zu verlieren. Nach einem Schlag schwoll mir bereits in der ersten Runde das linke Auge zu. Ich konnte fast nichts mehr sehen. Aber wenn ich getroffen werde, machen mich der Schmerz und die Leiden nur noch stärker.“
Nunes besiegte Brown nach Punkten. Ein halbes Jahr später verlor er bei UFC 131 gegen Kenny Florian, seinen bis dato größten Gegner, ebenfalls nach Punkten. Im vergangenen Dezember holte er sich bei UFC 141 einen Punktsieg gegen Manny Gamburyan. Seinen Traum hat sich Nunes mit diesen Kämpfen bereits erfüllt, aber jetzt will er noch mehr.
„Die Dinge, die mir früher in meinem Leben fehlten – Essen, Unterkunft, Freundschaft – habe ich jetzt im Übermaß“, sagt Nunes. „Aber das ist erst der Anfang – ich werde noch viel erreichen! Immerhin kämpfe ich in der UFC – was könnte denn besser sein?“
Für John Maguire ging am 5. November 2011 ein Kindheitstraum in Erfüllung: Er durfte in seiner Heimat sein UFC-Debüt feiern. Der 28 Jahre alte Engländer ist von klein auf UFC-Fan gewesen, fing aber erst im Jahr 2005 mit professionellem Training an, um das Octagon nicht immer nur von außen sehen zu müssen.» weiderliësen op UFC
„Seit meiner ersten Trainingseinheit arbeite ich darauf hin, in der UFC zu kämpfen“, erzählt Maguire. „Ich verfolge die UFC seit meiner Kindheit. Ich habe immer mit meinem Bruder gekämpft. Als die UFC in England ausgestrahlt wurde, waren wir sofort begeistert. Wir haben die Techniken ausprobiert und so getan, als wären wir Tito Ortiz. Mein Bruder und ich haben jede einzelne Veranstaltung der UFC gesehen. Ich denke, ich weiß noch von jeder Veranstaltung den Hauptkampf!“
Ganz England sah Maguire zu, als er bei UFC 138 in Birmingham zum ersten Mal im Octagon stand – dem Ort, in dem einige seiner großen Vorbilder kämpften, allen voran Tito Ortiz. Allerdings verlief sein Debüt zunächst etwas holprig– sein Gegner, der US-Amerikaner Justin Edwards, schlug ihn zu Beginn der ersten Runde nieder und war drauf und dran, den Kampf zu beenden.
„Es war einfach so surreal, plötzlich im Octagon zu stehen“, blickt Maguire zurück. „Alles lief in Zeitlupe ab. Der Niederschlag hat mich wachgerüttelt, von da an habe ich Gas gegeben und den Kampf noch gedreht und gewonnen. Nachdem ich wieder bei Sinnen war, dachte ich, es gibt jetzt keine Möglichkeit mehr, wie ich den Kampf verlieren könnte. Und letzten Endes konnten die Zuschauer sehen, dass ich Schläge kassieren und dann stark zurückkommen kann.“
Maguire war an diesem Abend ein Opfer der berühmten „Octagon Jitters“ – dem Lampenfieber, das viele Kämpfer erleiden, wenn sie zum ersten Mal ins Octagon steigen. Ganz zu schweigen von der großen Aufmerksamkeit durch Fans und Medien, mit der man als neuer UFC-Kämpfer erst einmal zurechtkommen muss.
„Vor meinem Debüt lastete ein großer Druck auf mir“, sagt Maguire. „Die Menschen nannten mich schon vorher ‚UFC-Kämpfer‘. Aber man ist erst ein UFC-Kämpfer, wenn man im Octagon gewonnen hat. Jetzt können sie mich ruhig ‚UFC-Kämpfer‘ nennen.“
Ein MMA-Kämpfer ist Maguire seit genau sechs Jahren. In seiner Heimat erkämpfte er sich eine Bilanz von 16-3, seine größten Erfolge dabei waren der Gewinn der Weltergewichtstitel von OMMAC und UCMMA.
Englischen MMA-Kämpfern wird oft vorgeworfen, nur im Stand gut zu sein und ihren amerikanischen Kollegen im Ringen und Bodenkampf unterlegen zu sein. Maguire hat bei UFC 138 das Gegenteil bewiesen.
„Ich habe gezeigt, dass ich ein guter Bodenkämpfer und Ringer bin“, sagt Maguire. „Ich habe bewiesen, dass Gypsy Jiu-Jitsu funktioniert. Ich habe keinen Rang im BJJ, also nenne ich meinen Stil einfach Gypsy Jiu-Jitsu. Der Name kommt daher, dass ich ein englischer Reisender bin, ein Gypsy.“
Mit seinem Gypsy Jiu-Jitsu hat Maguire bislang neun Siege erkämpft. Lyoto Machida hatte einmal die Ära des Machida-Karate eingeläutet – ob wir in naher Zukunft der Ära des Gypsy Jiu-Jitsu entgegenfiebern werden?
A new welterweight contender will emerge on Friday, June 1 at the Pearl at Palms Casino Resort in Las Vegas when rising stars Jake Ellenberger and Las Vegas resident Martin Kampmann lock horns in a pivotal five-round main event. Plus, a phenomenal season of The Ultimate Fighter® Live will come to an end as the UFC® crowns its next Ultimate Fighter with a six-figure contract to compete in the world’s premiere mixed martial arts organization.» weiderliësen op UFC
The event will air live on FX at 9 p.m. ET/6 p.m. PT.
“The welterweight division is stacked and Jake Ellenberger and Martin Kampmann are going to fight for the chance to earn a title shot,” UFC President Dana White said. “They will headline the season finale of TUF Live on FX to crown the next Ultimate Fighter. There’s a lot at stake for the guys competing on this card at the Palms.”
Tickets for The Ultimate Fighter® Live Finale go on sale Friday, April 13 at 12 p.m. PT and are priced at $354, $204 and $104. Tickets will be available at the Pearl box office, online at ticketmaster.com, all Ticketmaster locations, or charge by phone at 1-800-745-3000. Ticket prices do not include service charges.
UFC® Fight Club™ members will have the opportunity to purchase tickets to this event Wednesday, April 11 at 10 a.m. PT via the website www.ufcfightclub.com. A special Internet ticket pre-sale will be available to UFC newsletter subscribers Thursday, April 12, starting at 10 a.m. PT. To access this presale, users must register for the UFC newsletter via the "join newsletter" field at the top of this page.
A new welterweight contender will emerge on Friday, June 1 at the Pearl at Palms Casino Resort in Las Vegas when rising stars Jake Ellenberger and Las Vegas resident Martin Kampmann lock horns in a pivotal five-round main event. Plus, a phenomenal season of The Ultimate Fighter® Live will come to an end as the UFC® crowns its next Ultimate Fighter with a six-figure contract to compete in the world’s premiere mixed martial arts organization.» weiderliësen op UFC
The event will air live on FX at 9 p.m. ET/6 p.m. PT.
“The welterweight division is stacked and Jake Ellenberger and Martin Kampmann are going to fight for the chance to earn a title shot,” UFC President Dana White said. “They will headline the season finale of TUF Live on FX to crown the next Ultimate Fighter. There’s a lot at stake for the guys competing on this card at the Palms.”
Tickets for The Ultimate Fighter® Live Finale go on sale Friday, April 13 at 12 p.m. PT and are priced at $354, $204 and $104. Tickets will be available at the Pearl box office, online at ticketmaster.com, all Ticketmaster locations, or charge by phone at 1-800-745-3000. Ticket prices do not include service charges.
UFC® Fight Club™ members will have the opportunity to purchase tickets to this event Wednesday, April 11 at 10 a.m. PT via the website www.ufcfightclub.com. A special Internet ticket pre-sale will be available to UFC newsletter subscribers Thursday, April 12, starting at 10 a.m. PT. To access this presale, users must register for the UFC newsletter via the "join newsletter" field at the top of this page.
Innerhalb Europas gibt es einige Gegenden, in denen die Kampfsportbegeisterung der Menschen keine Grenzen kennt, darunter England, Polen und Skandinavien. Brad Pickett ist stolz, am 14. April bei „UFC on Fuel TV 2“ dabei sein zu dürfen, der ersten UFC-Veranstaltung in Schweden. Der 33 Jahre alte Engländer ist in seiner Heimat einer der größten Botschafter des MMA-Sports und hat sich nun der Herausforderung angenommen, seine Sportart auch über die Grenzen Großbritanniens hinaus bekannter und beliebter zu machen.» weiderliësen op UFC
„In jedem Land gibt es mittlerweile großartige Veranstaltungen, in England beispielsweise BAMMA, Cage Warriors und UCMMA“, sagt Pickett. „Ich lege es allen Kampfsportfans ans Herz, die Veranstaltungen in ihrer Gegend zu besuchen und sie mit ihrem Eintrittsgeld zu unterstützen. Nehmt einen Freund mit – nehmt fünf mit. Ihr könntet aus ihnen MMA-Fans fürs Leben machen. Es gibt nichts Besseres als eine Live-Veranstaltung.“
Pickett animiert die Menschen aber nicht nur, auf Veranstaltungen zu gehen, sondern sich auch einmal eine Kampfsportschule von innen anzusehen.
„Wenn ihr noch nie in einem MMA-Gym gewesen seid, solltet ihr es mal versuchen“, sagt Pickett weiter. „Okay, nicht jeder will gerne ins Gesicht geschlagen werden, aber Ringen und BJJ sind eine großartige Betätigung für alle, die Spaß haben und in Form bleiben wollen. Ich denke, die freundliche Atmosphäre wird die meisten Menschen überraschen. Mein Rat an alle Kampfsportfans ist: Bringt euch einfach ein. Ihr werdet eine größere Rolle im Wachstum unseres Sports spielen als ihr denkt.“
Auch Pickett will nicht gerne ins Gesicht geschlagen werden, aber er nimmt es in Kauf, um die Fans der UFC zu unterhalten. Im vergangenen November verlor das Bantamgewicht bei UFC 138 sein Octagon-Debüt. Der Brasilianer Renan Barao zwang Pickett in der ersten Runde mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe. Vor Picketts Kampf bei „UFC on Fuel TV 2“ gegen den 29 Jahre alten US-Amerikaner Damacio Page – wie er ein WEC-Veteran – wartet man nach dieser Debüt-Niederlage vergebens auf eine Kampfansage.
„Wer sehr nett zu mir ist, den werde ich so hart ich kann ins Gesicht schlagen“, erzählt Pickett. „Wer schlechte Dinge über mich erzählt, den werde ich so hart ich kann ins Gesicht schlagen. So einfach ist das. Ich bin immer respektvoll und lasse meine Gefühle außen vor. Vor dem Kampf emotional zu sein und dann emotional zu kämpfen, ist meiner Meinung nach überhaupt nicht gut. Das zehrt an der Substanz und sorgt dafür, dass man während des Kampfes schlechte Entscheidungen trifft. Deshalb halte ich mich von Trashtalk fern und rede nicht respektlos über meine Gegner. Es ist viel besser, bescheiden zu sein und auf seine Fähigkeiten zu vertrauen.“
Zu einer Aussage lässt sich Pickett dann aber doch hinreißen.
„Damacio Page ist ein harter Gegner “, sagt er. „Allerdings bin ich ein geborener Wettkämpfer und werde in Topform antreten. Ich werde bereit sein, mir am 14. April einen Sieg zu holen.“
Die Ultimate Fighting Championship® wird am 23. Juni 2012 für ein denkwürdiges Ereignis nach Brasilien zurückkehren. UFC® 147 im Olympiastadion Joao Havelange in Rio de Janeiro soll die größte Veranstaltung in der Geschichte der UFC® werden. Für den mit Hochspannung erwarteten Rückkampf zwischen dem Mittelgewichtsweltmeister Anderson Silva und seinem amerikanischen Herausforderer Chael Sonnen, der seit zwei Jahren in der Mache ist, wird die höchste Zuschauerzahl aller Zeiten erwartet. Bei der Veranstaltung findet auch das Finale von „The Ultimate Fighter: Brasilien“ statt, sowie ein Duell zwischen zwei brasilianischen Legenden, den „TUF“-Trainern Vitor Belfort und Wanderlei Silva.» weiderliësen op UFC
Seit dem Beginn der Verhandlungen über die nächste UFC-Veranstaltung in Brasilien haben sich die Städte Rio de Janeiro und Sao Paulo als die geeignetsten Optionen für den Austragungsort erwiesen. „Engenhao“, Heimat des Fußballvereins Botafogo und eine der Austragungsstätten der Olympischen Spiele 2016, war seit seiner Eröffnung im Jahr 2007 der Gastgeber für viele legendäre Sport- und Entertainmentveranstaltungen. Bei der nächsten Veranstaltung in Brasilien steht das Octagon® der UFC erstmals in einem Fußballstadion. Die Organisation geht von einem neuen Zuschauerrekord aus – 55.000 Fans ist die Zahl, die es zu übertreffen gilt. Aufgestellt wurde sie im April 2011 bei UFC 129 im Rogers Centre in Kanada.
„Das wird die größte Sportveranstaltung des Jahres“, sagte UFC-Präsident Dana White. „Größer als die NFL, die NBA, als alles – UFC 147 wird die größte Veranstaltung. Die ganze Welt will diesen Kampf zwischen Silva und Sonnen sehen. Er wird in über 150 Ländern in 22 Sprachen übertragen und eine halbe Milliarde Haushalte erreichen. Egal wo sich die Fans aufhalten, sie werden diesen Kampf sehen können.“
Die Rivalität zwischen Anderson Silva (31-4-0) und Chael Sonnen (27-11-1) ist die erbittertste in der Geschichte der UFC. Die beiden Rivalen kämpften erstmals im August 2010 bei UFC 117 in Oakland, Kalifornien. Ihre Schlacht endete in dem wohl größten Comebacksieg aller Zeiten. Silva, der von Beginn an von Sonnen dominiert wurde, zwang seinen amerikanischen Herausforderer in der letzten Runde mit einem Triangle Choke zur Aufgabe. Es war die siebte von insgesamt neun Titelverteidigungen des brasilianischen Weltmeisters.
Noch viel länger fiebern die UFC-Fans einem Rückkampf entgegen, der am 23. Juni ebenfalls Wirklichkeit werden wird. Die Zuschauer in Brasilien werden Zeugen sein, wie sich Vitor Belfort (21-9-0) und Wanderlei Silva (34-11-1) zum zweiten Mal im Octagon® gegenüberstehen werden. Bei ihrem ersten Aufeinandertreffen im Jahr 1998 in Sao Paulo schlug Belfort Silva nach nur 44 Sekunden KO. Seit zehn Jahren warten die Kampfsportfans darauf, dass diese beiden MMA-Legenden nochmals gegeneinander kämpfen. Belfort hat zuletzt den US-Amerikaner Anthony Johnson bei UFC 142 in Rio besiegt, während Wanderlei bei UFC 139 Cung Le in einem dramatischen Kampf KO schlug.
Weitere Informationen bezüglich des genauen Starttermins des Kartenvorverkaufs und weitere Kampfansetzungen werden nächsten Monat bekanntgegeben.
» weiderliësen op UFCAm 14. April stellt die UFC ihr Octagon zum fünfzehnten Mal in Europa auf. Erstmals in ihrer neunzehnjährigen Geschichte besucht sie Schweden. Die Veranstaltung in der Hauptstadt Stockholm wird von einem Halbschwergewichtsduell zwischen dem Lokalmatador Alexander Gustafsson und dem Brasilianer Thiago Silva angeführt.
Der Kampf zwischen Gustafsson und Silva verspricht eine explosive Auseinandersetzung zu werden, und wenn er den Erwartungen gerecht wird, verdient er sich vielleicht sogar einen Platz auf dieser Liste der zehn besten UFC-Kämpfe in Europa.
10 – Rich Franklin W3 Wanderlei Silva – UFC 99 (2009, Köln, Deutschland)
Als bekannt gegeben wurde, dass im Hauptkampf der ersten UFC-Veranstaltung in Deutschland der frühere Mittelgewichtsweltmeister Rich Franklin und der frühere PRIDE-Champion Wanderlei Silva aufeinandertreffen würden, wusste man, dass die Lanxess Arena in Köln Kopf stehen würde. Und weder „Ace“ noch der „Axe Murderer“ haben in der drei Runden langen Schlacht enttäuscht. Von Anfang bis Ende war Action angesagt, vor allem immer dann, wenn Silva mit seinen Schlagsalven wie ein Berserker voranstürmte. Franklin setzte sich letzten Endes aufgrund seiner disziplinierteren Kampfweise knapp, aber einstimmig nach Punkten durch. „Er hat mich in der zweiten Runde gut erwischt, aber die meiste Zeit konnte ich den offenen Schlagabtausch vermeiden“, sagte Franklin. „Ich wurde nicht erwischt, ich wurde nicht zu gierig mit meinen Schlägen – ich habe Schlagkombinationen mit zwei oder drei Schlägen eingesetzt, bin viel mit meiner Beinarbeit ausgewichen und versuchte mein Bestes, nicht einfach dazustehen und in den offenen Schlagabtausch zu gehen. Ich habe mich ständig bewegt und meine Strategie die ganzen fünfzehn Minuten umgesetzt, und es lief nicht schlecht.“
9 – Marcis Davis Wsub1 Paul Taylor – UFC 75 (2007, London, England)
Man könnte eine solche europäisch geprägte Liste unmöglich ohne einen Kampf von Marcus Davis aufstellen, der „Irish Hand Grenade“ aus New England. Zu seinen Glanzzeiten kämpfte Davis siebenmal hintereinander in Europa für die UFC. Und dies war ein kurzes, aber denkwürdiges Duell, in dem Davis nach einem Tritt zum Kopf früh zu Boden ging, nur um seine unterschätzten Bodenkampffähigkeiten zu zeigen und den Kampf wenige Momente später zu beenden. Nach dem Duell, für das Davis die Auszeichnungen für den Aufgabegriff und den Kampf des Abends erhielt, erklärte er, er sei zu fast allem bereit, um die Fans glücklich zu machen. „Wenn ich noch mal einen Tritt zum Kopf einstecken muss, damit es die Menschen vom Hocker reißt und sie Spaß haben, dann werde ich genau das tun“, sagte Davis. „Wenn ich lernen muss, einen Flying Gogoplata oder etwas anderes verrücktes zu machen, dann werde ich genau das lernen. Ich werde tun, was ich tun muss, um mich kontinuierlich zu verbessern.“
8 – Antoni Hardonk KO2 Eddie Sanchez – UFC 85 (2008, London, England)
Diesem Schwergewichtsduell zwischen Antoni Hardonk und Eddie Sanchez wurde nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt, weder bevor noch nach dem Kampf, und das ist sehr schade, denn es war eine unterhaltsame Auseinandersetzung, bei der ziemlich viele Schwinger zum Einsatz kamen. Wenn sonst nichts anderes, so hinterließ dieser Kampf zumindest beim Sieger einen bleibenden Eindruck, denn Hardonk erzählte mir, dass er diesen Sieg gerne in eine Zeitkapsel stecken würde, um die Menschen wissen zu lassen, was für eine Art von Kämpfer er gewesen sei. „Ein Kampf, über den ich sehr viel nachdenke, ist der Kampf in London bei UFC 85“, sagte Hardonk. „Ich kämpfte gegen Eddie Sanchez und war schwer angeschlagen. Er traf mich genau im Auge und brach meinen Augenhöhlenknochen. Mir wurde schwindelig, ich fiel auf den Boden und er sprang mir hinterher, um den Kampf zu beenden. Aber ich habe meine Bodenkampffähigkeiten benutzt, um seinen Sturm zu überstehen. Dann kam ich zurück und schlug ihn KO. Das ist definitiv einer der Kämpfe, über die ich am meisten nachdenke, denn ich bin dabei über mich selbst hinausgewachsen. Es gibt einige Sportler, die extrem talentiert sind. Sie sind sehr schnell, sehr stark und manchmal verfügen sie auch über großartige Technik. Es ist leicht, zäh zu sein oder toll auszusehen, wenn die Dinge nach dem eigenen Willen laufen. Aber es ist schwer, zäh zu sein und einen großartigen Kampf abzuliefern, wenn man dominiert wird. Es ist völlig anders.“
7 – Paul Kelly W3 Paul Taylor – UFC 80 (2008, Newcastle, England)
Wenn ihr diesen Kampf gesehen habt, wisst ihr, warum er hier auftaucht. Wenn ihr ihn nicht gesehen habt, lest einfach nach, was ich in der Liste der besten Kämpfe des Jahres 2008 über die Schlacht der beiden Engländer Paul Taylor und Paul Kelly geschrieben habe: Nichts geht über eine kleine Lokalrivalität, um ein bisschen mehr Spannung zu erzeugen. Als die britischen Weltergewichte Paul Kelly und Paul Taylor aufeinandertrafen, kämpften sie, als ob das Schicksal Englands auf dem Spiel stünde. Die dreißig Sekunden lange Eröffnungssequenz, während der sich die Kämpfer einen wilden Schlagabtausch lieferten, gab die Richtung vor. Das Tempo war drei Runden lang sehr hoch, beide schenkten sich im Stand nichts und schlugen sogar auf dem Boden weiter aufeinander ein. Im Laufe des Kampfes übernahm der größere und stärkere Kelly immer mehr das Kommando, aber Taylor gab den Kampf nie auf, selbst als er sich einen Cut zuzog. In der zweiten Runde hätte er beinahe mit einem Kimura Erfolg gehabt, und er erzielte einige Treffer mit Schlägen und Tritten, die Kelly in Schach hielten. Nichtsdestotrotz setzte sich Kelly bei seinem denkwürdigen Octagon-Debüt einstimmig nach Punkten durch.
6 – Matt Wiman KO2 Thiago Tavares – UFC 85 (2008, London, England)
Mit Namen wie Hughes, Alves, Bisping, Swick, Davis, Marquardt, Werdum und Vera war UFC 85 sehr stark besetzt, und so wurde der Kampf zwischen Matt Wiman und Thiago Tavares ins Vorprogramm verbannt. Zu Unrecht, denn während ihrer aufregenden Schlacht in der O2 Arena, in der es hin und her ging, gab es von beiden Männern einige fantastische Aufgabegriffe zu sehen, schöne Schlagwechsel im Stand und schlussendlich einen beeindruckenden KO-Sieg von Wiman. Für ihre Leistung bekamen die beiden die Auszeichnung für den Kampf des Abends. Alles, was man sich von einem MMA-Kampf wünscht, war hier vorhanden, und beide Kämpfer zeigten, wie der MMA-Sport aussehen kann, wenn er richtig betrieben wird.
5 – Renan Barao Wsub1 Brad Pickett – UFC 138 (2011, Birmingham, England)
Er dauerte nicht lang – nur vier Minuten und neun Sekunden – aber der Bantamgewichtskampf zwischen dem Brasilianer Renan Barao und dem Engländer Brad Pickett war an Action kaum zu überbieten. Vom ersten Erklingen des Rundengongs an bekriegten sich die beiden wie erbitterte Feinde, wobei Barao schlussendlich die Oberhand gewann und Pickett mit einem Rear Naked Choke zur Aufgabe zwang.
4 – Ian Freeman TKO1 Frank Mir – UFC 38 (2002, London, England)
Die erste Veranstaltung der UFC in Europa wurde zwar von einem Weltergewichtstitelkampf zwischen Matt Hughes und Carlos Newton angeführt, doch es war der Lokalmatador Ian Freeman, der allen die Show stahl, indem er dem unbesiegten Senkrechtstarter Frank Mir die erste Niederlage seiner Karriere zufügte – durch TKO in der ersten Runde. Was diesen Sieg so ergreifend macht, ist die Tatsache, dass „The Machine“ den Sieg ohne das Wissen einfuhr, dass sein schwerkranker Vater kurz vor dem Kampf verstorben war. Dies fand er erst nach dem größten Sieg in seiner Karriere heraus.
3 – Quinton Jackson W5 Dan Henderson – UFC 75 (2007, London, England)
Allein aus historischen Gründen hätte dieser erste Titelvereinigungskampf zwischen einem UFC-Weltmeister (Quinton Jackson) und einem PRIDE-Champion (Dan Henderson) einen Platz in dieser Liste verdient. Aber dann legten die beiden erfahrenen Halbschwergewichte einen fünf Runden langen Kampf hin, der gleichermaßen spannend wie unterhaltsam war. Jackson setzte sich am Ende einstimmig nach Punkten durch.
2 – Michael Bisping TKO2 Denis Kang – UFC 105 (2009. Manchester, England)
Während es etwas übertrieben ist, zu sagen, dass Michael Bispings Karriere auf dem Spiel stand, als er bei UFC 105 in Manchester gegen den Veteranen Denis Kang antrat, so hätte ihm ein zweiter Misserfolg nach der schlimmen KO-Niederlage bei UFC 100 gegen Dan Henderson mit Sicherheit keinen Gefallen getan. Nach einer starken ersten Runde hatte Kang die Kontrolle über den Kampf übernommen und war auf dem Weg zum Sieg, aber in der zweiten Runde passte sich Bisping den Gegebenheiten an, legte einen Gang zu und stoppte Kang. Der Stolz der britischen MMA-Szene hatte in die Erfolgsspur zurückgefunden, und das auf eine spektakuläre Art und Weise.
1 – Tyson Griffin W3 Clay Guida – UFC 72 (2007, Belfast, Nordirland)
„Tatsächlich war ich überrascht, die Buhrufe in den ersten zehn oder zwölf Sekunden zu hören, bevor Tyson und ich aufeinander einschlugen“, sagte Clay Guida über die Anfangsphase seines Kampfes gegen Tyson Griffin bei UFC 72. „Dann fingen wir an, Schläge auszuteilen, und von da an war es ein Durcheinander.“ Ein schönes Durcheinander allerdings, denn Guida und Griffin bekämpften sich drei Runden lang bis aufs Äußerste. Bei der Veranstaltung in Belfast war es der Kampf des Abends, und viele Fans und Experten sahen in ihm sogar den Kampf des Jahres 2007. Und auch wenn Griffin sich geteilt nach Punkten durchsetzte, so gab es eigentlich keinen Verlierer in diesem Kampf, denn die beiden Leichtgewichte zeigten die Intensität und die Technik, die im MMA-Sport steckt – insbesondere auf der Matte, wo sie die meiste Zeit der fünfzehn Minuten verbrachten.
Mark Hunt ist ein echter Kämpfer. Viele Kampfsportler erzählen, sie wären jederzeit zum Kämpfen bereit – egal wann, egal gegen wen. Der 37 Jahre alte Neuseeländer ist einer der wenigen, denen man solche Aussagen uneingeschränkt glaubt.» weiderliësen op UFC
Nachdem Hunt den Franzosen Cheick Kongo am 26. Februar bei UFC 144 in der ersten Runde durch TKO besiegte, bat er umgehend darum, in seiner Wahlheimat Australien bei UFC on FX 2 kämpfen zu dürfen – nur sechs Tage später. Dieser Wunsch wurde ihm zu seinem großen Bedauern nicht erfüllt. Stattdessen trifft er am 26. Mai bei UFC 146 auf den Holländer Stefan Struve.
Der Sieg über Kongo war Hunts dritter in Folge, nachdem er in seinem Octagon-Debüt im September 2010 von Sean McCorkle zur Aufgabe gezwungen wurde. Im Jahr 2011 schlug Hunt erst Chris Tuchscherer in der zweiten Runde KO, dann besiegte er Ben Rothwell einstimmig nach Punkten. Hunt steht nun kurz davor, zur Spitze der Schwergewichtsklasse aufzuschließen. Das hatten ihm vor einem Jahr nicht einmal seine treuesten Fans zugetraut. Am wenigsten die UFC, die ihn eigentlich gar nicht in ihren Reihen haben wollte.
Hunt befand sich fast schon im Vorruhestand, als er erfuhr, dass er plötzlich bei der UFC unter Vertrag war, nachdem deren Muttergesellschaft Zuffa LLC die legendäre japanische MMA-Organisation PRIDE gekauft hatte. Die UFC wollte ihn aus diesem Vertrag freikaufen, aber Hunt lehnte das strikt ab. Er wollte kämpfen und sich sein Geld im Octagon verdienen.
„Ich bekam eine letzte Chance und ich nahm sie gerne an“, erzählt Hunt. „Wenn es nicht dazu gekommen wäre, hätte ich mit dem Kampfsport abgeschlossen. Ich hätte mich in ein paar Jahren einfach an die guten alten Zeiten erinnert. Aber das war die Möglichkeit, ein letztes Mal auf einer großen Bühne zu kämpfen. Ich versuche, alles aus dieser Chance herauszuholen und Weltmeister zu werden.“
Als Hunt im September 2010 zu seinem UFC-Debüt antrat, betrug seine Kampfbilanz 5-6. Nicht die beste aller Kampfbilanzen, doch darf man dabei nicht vergessen, dass er im Laufe seiner Karriere nur mit Spitzenkämpfern in den Ring stieg, darunter Alistair Overeem, Fedor Emelianenko und Josh Barnett. Während er gegen diese Sportler verlor, besiegte er unter anderem Wanderlei Silva und Mirko Cro Cop. Hunt scheute keinen Gegner.
„Das machen Kämpfer eben so“, meint Hunt. „Ich habe das mein ganzes Leben lang gemacht, manchmal vor einer Hand voll Menschen, manchmal in einem Stadion vor 40.000 Zuschauern. Es ist verrückt, aber das machen Kämpfer eben. Man bekommt in seinem Leben nicht sehr viele Chancen, und wenn man eine bekommt, muss man alles geben, um sie zu nutzen. Ich gebe immer 100 Prozent, und egal, wie es dann ausgeht, so geht es eben aus. Ich bin ein Kämpfer, und wenn ich die Chance bekomme, gegen jemanden zu kämpfen, dann tue ich das – egal wann, egal wo, egal gegen wen.“
Hunt, der seine MMA-Karriere im Jahr 2004 startete, wurde gleich zu Beginn ins kalte Wasser geworfen. Schließlich war er damals nicht irgendein beliebiger Kampfsportneuling, sondern einer der Superstars von K-1, der berühmten japanischen Kickbox-Organisation. Im Jahr 2001 gewann Hunt den prestigeträchtigen World Grand Prix von K-1 und feierte damit seinen größten sportlichen Erfolg. Drei Jahre später wagte er sich an etwas Neues.
„Mit dem Gewinn des World Grand Prix hatte ich mir einen Traum erfüllt und war danach auf der Suche nach einer neuen Herausforderung“, blickt Hunt zurück. „PRIDE machte mir ein Angebot und ich schlug sofort zu.“
Zuschlagen – das kann Hunt auch im Ring und Käfig. Neben dem aktuellen Schwergewichtstitelherausforderer Alistair Overeem, der ihn im Juli 2008 bei PRIDE zur Aufgabe zwang, ist Hunt der wohl beste Standkämpfer im Schwergewicht. Auch wenn er ein bescheidener Mensch ist – dieser Aussage kann und will Hunt nicht widersprechen.
„Jeder Gegner erzählt, dass er mit mir im Stand Schläge austeilen will, aber sobald ich ihn einmal treffe, merken er, dass Takedowns seine einzige Chance sind“, sagt Hunt, der sechs seiner mittlerweile sieben Niederlagen durch Aufgabe kassierte.
Es gibt etwas, das Hunt fast noch besser kann, als Schläge auszuteilen: Schläge einzustecken. Allerdings fasst er eine solche Aussage nicht als Kompliment auf.
„Ich habe den K-1 World Grand Prix gewonnen“, erklärt Hunt. „Ich bin einer der besten Kämpfer der Welt. Ich will den Menschen nicht einfach nur als harter Typ in Erinnerung bleiben, der alle Schläge wegstecken konnte. Das ist nicht die Idee, die hinter dem Kampfsport steckt. Die Idee ist, dass man seine Gegner schlägt, ohne selbst geschlagen zu werden.“
Auch wenn Hunt nicht gerne über seine außerordentlichen Nehmerqualitäten spricht, so werden sie ihm doch dienlich sein, wenn er weiter in der Schwergewichtsklasse der UFC aufsteigt. An der Spitze warten dann Topathleten wie Cain Velasquez, der zuvor erwähnte Overeem oder gar der amtierende Weltmeister Junior Dos Santos auf ihn.
„Es ist eine sehr gut besetzte Gewichtsklasse“, sagt Hunt. „Ich muss mit einigen zähen jungen Burschen konkurrieren – aber genau darum bin ich hier.“
Ein echter Kämpfer eben.
Seitdem die UFC im Januar 2011 die Federgewichtsklasse eingeführt hat, wechselten viele Leichtgewichte in die Klasse bis 66 Kilogramm, darunter etablierte Kämpfer wie Kenny Florian und Tyson Griffin. In diesem Jahr entschloss sich auch Dennis Siver, Deutschlands erfolgreichster UFC-Kämpfer, zu diesem Schritt.» weiderliësen op UFC
„Nach dem letzten Kampf habe ich eine neue Motivation gebraucht und wollte mal etwas Neues ausprobieren“, erzählt der 32 Jahre alte Mannheimer. „Und dann kam ich auf die Idee, es im Federgewicht zu versuchen.“
Sivers letzter Kampf, das war die Niederlage gegen den US-Amerikaner Donald Cerrone, der ihn im vergangenen Oktober bei UFC 137 zur Aufgabe zwang. Cerrone brachte Siver in der Anfangsphase mit einem Tritt zum Kopf zum Wanken – und kaum hatte sich Siver davon erholt und war in die Offensive gegangen, holte Cerrone ihn mit einem weiteren Tritt zum Kopf von den Beinen und beendete den Kampf auf dem Boden mit einem Rear Naked Choke.
„Das Wichtigste ist natürlich, mehr auf die Deckung zu achten und etwas schneller zu werden“, sagt Siver in Hinblick auf die Lehren, die er aus dieser Niederlage gezogen hat.
Vor der Niederlage gegen Cerrone hatte sich Siver mit sieben Siegen in acht Kämpfen, zuletzt vier in Folge, für einen Kampf um die Weltmeisterschaft im Leichtgewicht ins Gespräch gebracht. In seiner neuen Gewichtsklasse will er genau daran wieder anknüpfen.
„Mein Ziel ist natürlich, so weit wie möglich nach oben zu kommen und eines Tages um einen Titel zu kämpfen“, erzählt Siver von seinen Plänen im Federgewicht. „Sonst will ich natürlich weiterhin gute und interessante Kämpfe zeigen.“
In der Vergangenheit fiel Siver das Abkochen am Tag des offiziellen Einwiegens nicht immer leicht. Um sein neues Gewichtslimit von 66 Kilogramm einhalten zu können, muss er genau auf seine Ernährung achten und eine strikte Diät einhalten – erstmals in seiner Karriere gibt es Salat statt Steak und Süßigkeiten. Aber Siver kommt bislang gut damit zurecht.
„Im Moment verläuft alles nach Plan, das Gewicht steht auch fast schon“, erzählt Siver. „Und ich muss sogar sagen, dass der Gewichtsverlust sich positiv auf meine Schnelligkeit und Kondition auswirkt.“
Sivers Debüt im Federgewicht findet am 14. April bei UFC on Fuel TV 2 in Stockholm statt, der ersten Veranstaltung der UFC in Schweden, und ist dort ein Teil des Hauptprogramms.
„Das ist natürlich eine Ehre für mich, das Ganze wird sehr viel Aufmerksamkeit auf sich ziehen“, sagt Siver. „Und für mich ist in erster Linie gut, dass es in Europa stattfindet. Ich brauche nicht lange zu fliegen, habe keine Zeitumstellung und Jetlag, wie es immer in den USA der Fall ist.“
Ganz im Gegenteil zu seinem Gegner, dem 29 Jahre alten Diego Nunes, der in Brasilien lebt und trainiert. Für ihn wird die Reise nach Schweden ein langer Trip. Nunes kämpft zum ersten Mal außerhalb Amerikas, wo er siebzehn Siege in neunzehn Kämpfen feierte. In der UFC erkämpfte sich Nunes bislang Punktsiege gegen Mike Brown und Manny Gamburyan. Ein Kampf gegen Kenny Florian endete für ihn mit einer Niederlage.
Der Kampfstil von Nunes ähnelt sehr dem Kampfstil von Siver. Beide kämpfen am liebsten im Stand und setzen dort bevorzugt Kicks ein. Auch sind sie beide Lilagurte im brasilianischen Jiu-Jitsu.
„Diego ist ein sehr guter Standkämpfer“, sagt Siver über Nunes. „Ich denke, er ist mindestens so gut wie ich im Stand. Deshalb wird es, denke ich, eher ein sehr knapper Kampf, und ich werde mir schon etwas mehr einfallen lassen müssen, um ihn zu schlagen.“
Daran, dass ihm das gelingen wird, zweifelt zumindest in Deutschland niemand.
» weiderliësen op UFCFüllt die Lücke aus: Der älteste UFC-Fan, den ich je getroffen habe, ist __ Jahre alt.
63? 67? 72?
Ihr könnt mit dem Nachdenken aufhören. Ich übertreffe euch sowieso.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass der Mann, der den Rekord für den ältesten noch lebenden UFC-Fan hält, genau hier in Las Vegas lebt, der Hauptstadt der Kampfsportwelt.
Er ist gebürtiger New Yorker und Kriegsveteran aus dem Zweiten Weltkrieg. Er hat in der Werbebranche gearbeitet und sich als Maler und Bildhauer betätigt. Sein bevorzugtes Fernsehprogramm hat seine Ehefrau schon viele Male sagen lassen: „Warum siehst du dir das denn schon wieder an?“
„Weil es die beste Sendung im Fernsehen ist!“ antwortet er in einem freundlichen Ton und weist darauf hin, dass Humor einer der Eckpfeiler seiner schon 62 Jahre anhaltenden Beziehung ist.
Der Name dieses einzigartigen Superfans: Herr Sam Chinkes. Geboren im Jahr 1923. 88 Jahre jung. Und ein lebender Beweis dafür, dass, obwohl die UFC die Gruppe der 18- bis 34-jährigen Männer beherrscht und sich auch immer mehr Frauen für den Sport begeistern, unsere älteren Mitbürger nicht gegen die Faszination und Kunstfertigkeit des MMA-Sports immun sind. Schließlich ist die Begeisterung für das Kämpfen fest in der DNA eines jeden Menschen verankert.
Seit den frühen Neunzigerjahren, sagte Chinkes, verfolge er treu die UFC. Seit damals, als Royce Gracie die UFC mit seinen überwältigenden Siegen gegen 110 Kilogramm schwere Goliaths bekannt machte.
„Meine Frau macht sich nichts daraus“, erzählte Chinkes. „Aber sie hat ihren eigenen Fernseher. Ich sehe die UFC so oft ich kann, und meistens bin ich der Meinung, dass es die beste Sendung im TV ist… es sei denn, es laufen meine alten Lieblingsfilme. Ich sehe mir gerne Filme über die Mafia an, ich bin halt aus New York. Aber trotzdem sehe ich mir meistens die UFC an anstatt meine Lieblingsfilme, denn die Filme habe ich schon viele Male gesehen. Ich versuche, mir vor den Kämpfen die Statistiken zu besorgen. Ich bin verrückt nach dem Ringsprecher, Bruce Bruffer. Er ist hervorragend! Sehr dramatisch. Ein wahrer Profi.“
Leichtathletik war zu Chinkes´ besten Zeiten der Sport seiner Wahl, auch wenn er stets mit dem Boxen geliebäugelt hatte. Während seiner Kindheitsjahre in der Bronx trainierten er und seine Freunde an selbstgebastelten Sandsäcken, die sie aus Kartoffelsäcken herstellten. Sie zogen Handschuhe an und machten unter einer Feuerleiter leichtes Sparring.
„Wir haben nie hart zugeschlagen – aber einmal habe ich dennoch Sterne gesehen“, erinnerte sich Chinkes. „Ich bin kein Kämpfer. Ich war noch nie in meinem Leben in einen Kampf verwickelt. Aber wenn es die UFC schon gegeben hätte, als ich noch jünger war, wäre ich gerne Trainer geworden. Ich bin mir absolut sicher, dass ich das hätte tun können. Ich hätte meine Kämpfer verstanden, wäre ein guter Stratege gewesen. Ich habe den Zweiten Weltkrieg überlebt, also denke ich strategisch.“„Ich habe diesen Sport von Anfang an gemocht. Er ist athletisch. Es ist eine Kunst, die Balance zu halten, jemanden zu treffen und zu vermeiden, dass man selbst getroffen wird. Die Strategie, die dahintersteckt, ist der faszinierendste Teil. Außerdem ist es für jeden mental sehr herausfordernd, in den Ring oder das Octagon zu steigen.“
Ich bitte Herrn Chinkes, mir seine Lieblingskämpfer zu nennen.
„Der eine Kanadier… wie heißt er noch gleich? GSP!“ antwortete er. „Das Schwergewicht, das kürzlich verloren hat… der ehemalige Weltmeister… Brock Lesnar! Ja. Ihn habe ich eine Weile gemocht. Aber dann sah ich, dass er, so zäh er auch ist, so groß er auch ist – er kann keine Schläge einstecken. Liege ich falsch?“
Bonusmaterial: Wie ich (zufällig) Sam Chinkes kennenlernte
Gute Geschichten fallen, genau wie 100-Dollar-Noten, nicht einfach wunderbarerweise vom Himmel und einem in den Schoß. Ein glücklicher Zufall sorgte dafür, dass sich die Wege von mir und Herr Chinkes kreuzten. Ich saß alleine in einem Buchladen und las gerade etwas, als sich am Tisch neben mir ein Gentleman hinsetzte. Solange ich zurückdenken kann, habe ich ein Faible für meine älteren Mitbürger, vor allem für diejenigen, die voller Energie sind und das Glas als halbvoll ansehen. Der gelassene, aber selbstbewusste Fremde neben mir passte in dieses Schema. Ich fragte ihn, was er lesen würde, und von da an lief das Gespräch, als hätte ich ihn seit vielen Jahren gekannt.
Er schien einen wachen und scharfen Verstand zu haben.
„Sie müssen wohl viel lesen“, vermutete ich.
„Eigentlich nicht sonderlich viel“, antwortete er.
Das steuerte uns in eine interessantere Richtung: Er war seit 62 Jahren mit derselben Frau verheiratet. 62 Jahre! Mit wie vielen Dingen, abgesehen von Essen und Wasser und einer Toilette, hält man es 62 Jahre lang aus?
Ich war schon immer von den Senioren fasziniert, von der Weisheit, die sie angehäuft haben, die den Rest von uns davor bewahren könnte, durch Versuch und Irrtum zu Weisheit zu gelangen. Mich hat schon immer gestört, dass ein Großteil unserer Gesellschaft die Senioren als Bürger zweiter Klasse behandelt. Es gibt andere Kulturen, in denen man vor den Senioren Ehrfurcht hat. Hier nehmen wir nur Rücksicht auf sie, als wären sie alle senil, als wären sie alle etwas, das niemand von uns sein will.
Und ich war schon immer, immer, immer von den Menschen fasziniert, die so lange in einer Ehe leben können. 30 Jahre. 40 Jahre. 50 Jahre. Und die nicht in der Ehe leiden, sondern Freude daran haben. Als geschiedener Mann spitze ich die Ohren, wenn Marathon-Verheiratete ihre Geheimnisse und Ratschläge teilen.
„Sie wollen wissen, was das Geheimnis ist?“, fragte er mich. „Es ist der Humor. Wir bringen uns immer gegenseitig zum Lachen. Ich dachte früher, die jüngeren Jahre seien die Besten. Aber die Wahrheit ist, dass unsere älteren Jahre die Besten sind. Wir lachen mehr als je zuvor.“
Er verlangte von mir, sein Alter zu erraten. Ich konzentrierte mich auf sein Gesicht und seine Statur. Ich besitze die verrückte (und völlig nutzlose) Fähigkeit, das Gewicht anderer Menschen auf das Kilogramm genau erraten. Das liegt vielleicht an meiner Vergangenheit als Ringer. Das Alter der Menschen fällt mir schwerer, denn manche altern vorzeitig und andere so anmutig.
„76“, sage ich Herr Chinkes.
Mich verblüffen zu können, lässt ihn grinsen.
„88.“
Wir unterhalten uns weiter, und irgendwie kommen wir auf das Fernsehprogramm zu sprechen. Ich wohne in einem großen Haus und habe einen kleinen Fernseher, den ich noch niemals, nicht ein einziges Mal, angemacht habe. Mein neuer Freund hingegen sieht oft fern.
„Wissen Sie, was heutzutage die beste Sendung im Fernsehen ist?“, fragte er rhetorisch. „Es ist die UFC.“
Ich habe nicht sofort die Ohren gespitzt. Ich habe die Verbindung nicht hergestellt. UFC? Das müssen drei Initialen sein, die für irgendeine Seniorenorganisation stehen.Er könnte sich nicht auf die UFC beziehen, die ich kenne und liebe – die Ultimate Fighting Championship.
Aber nur um sicher zu gehen… „Was meinen Sie mit UFC? Sie meinen nicht die UFC mit den Kämpfen im Käfig, oder doch?“
„Ja, die Kämpfe im Käfig! Ich liebe es, mir die anzusehen!“
Da habt ihr es. Anscheinend ist jede Bevölkerungsgruppe auf diesem Planeten für die UFC anfällig. Die UFC ist eine der letzten verbliebenen Leistungsgesellschaften auf dieser Erde. Im Gegensatz zu anderen Geschäftsfeldern geht es in der UFC nicht darum, wen man kennt. Es geht nicht darum, wer das meiste Geld, die besten Anwälte oder das schönste Gesicht hat. Es ist ein Kampf Mann gegen Mann. Möge der Bessere gewinnen. Sam Chinkes „versteht das“, und erinnert mich – erinnert uns alle – dass wir, so lange wir leben, stets lernen und uns weiterentwickeln und einen offenen Geist haben sollten.
Ich bringe ihn zu seinem Auto. Er will mir etwas zeigen. Er öffnet den Kofferraum seines Autos. Darin ist ein Karton mit einem Dutzend schwarzer T-Shirts. Er hält eines hoch: Es ist ein Sketch eines Kämpfers, der einen anderen Kämpfer mit einem Frontkick am Kopf trifft. Er erinnert an die atemberaubende Technik, mit der Anderson Silva Vitor Belfort ausgeknockt hat.
„Ich habe diesen Sketch innerhalb von Sekunden aus dem Gedächtnis gezeichnet“, sagte Chinkes.
Sam Chinkes gab mir eines seiner T-Shirts. Und ich hatte so einen guten Eindruck von diesem außergewöhnlichen Fan und seiner Liebe für die UFC, dass ich einen Artikel über ihn schrieb.
Sam war noch nie live bei einer UFC-Veranstaltung. Die UFC und ich werden das ziemlich schnell ändern.
A stacked UFC 148 card got another jolt of star power, as former light heavyweight champions Tito Ortiz and Forrest Griffin will meet for the third time on July 7th in Las Vegas. This rubber match will settle the score between the 205-pound superstars in a series that saw Ortiz win a close split decision over Griffin in 2006, and Griffin return the favor by beating his rival at UFC 106 in 2009.» weiderliësen op UFC
UFC 148´s Summer Blowout Starting to Shape Up updated March 19
Verbal agreements are in for three fantastic bouts for this year´s Fourth of July weekend event, slated for July 7 in Las Vegas.
Former UFC middleweight champion Rich "Ace" Franklin will return to 185 to take on former Strikeforce champion Cung Le.
In another middleweight matchup, top ten middleweights Tim "The Barbarian" Boetsch and Michael "The Count" Bisping will square off in a battle that could have major implications for the 185 title picture.
Bantamweight Renan Barao has the greatest unbeaten streak in the sport -- a staggering 31 straight fights -- and he´ll gun for another when he faces Jeff "Hellbound" Hougland at UFC 148. Unbeaten since 2003, Hougland is looking for his 10th straight victory and a spot in the upper rankings of the bantamweight division.
Verbal agreements are in for three fantastic bouts for this year´s Fourth of July weekend event, slated for July 7 in Las Vegas.» weiderliësen op UFC
Former UFC middleweight champion Rich "Ace" Franklin will return to 185 to take on former Strikeforce champion Cung Le.
In another middleweight matchup, top ten middleweights Tim "The Barbarian" Boetsch and Michael "The Count" Bisping will square off in a battle that could have major implications for the 185 title picture.
Bantamweight Renan Barao has the greatest unbeaten streak in the sport -- a staggering 31 straight fights -- and he´ll gun for another when he faces Jeff "Hellbound" Hougland at UFC 148. Unbeaten since 2003, Hougland is looking for his 10th straight victory and a spot in the upper rankings of the bantamweight division.
Seit ihrer Gründung im Juni 2001 war die nordamerikanische MMA-Organisation World Extreme Cagefighting ein Garant für actionreiche Unterhaltung im Käfig. Diesen Ruf baute sie weiter aus, als Zuffa LLC, die Muttergesellschaft der UFC, WEC im Dezember 2006 aufkaufte und unter ihre Fittiche nahm. Von nun an standen bei WEC die leichteren Gewichtsklassen im Fokus.» weiderliësen op UFC
Obwohl sie regelmäßig durch herausragende Leistungen bestachen und spannende Kämpfe ablieferten, bekamen die WEC-Kämpfer nie dieselbe Anerkennung wie ihre Kollegen aus der UFC. Dies änderte sich jedoch Schritt für Schritt, als die UFC die einzelnen Gewichtsklassen von WEC bei sich eingliederte. Fast alle ehemaligen WEC-Kämpfer starteten beeindruckende Siegesserien, zwei von ihnen gewannen sogar die Weltmeisterschaft.
Leichtgewichte überzeugen am meisten
Den bislang größten Erfolg feierte wohl Benson Henderson, früherer Leichtgewichtstitelträger von WEC. Am 26. Februar erkämpfte er sich gegen Frankie Edgar einen einstimmigen Punktsieg, um neuer Weltmeister im Leichtgewicht zu werden. Diesen Titelkampf verdiente er sich mit einstimmigen Punktsiegen über drei der besten Leichtgewichte in der UFC: Mark Bocek, Jim Miller und Clay Guida.
Ein anderer früherer Leichtgewichtstitelträger von WEC, Anthony Pettis, verlor sein UFC-Debüt gegen Clay Guida knapp nach Punkten, kam danach aber immer besser in Fahrt. Erst holte er sich einen Punktsieg gegen Jeremy Stephens, dann zeigte der für seine spektakulären Kicks bekannte Senkrechtstarter bei UFC 144, was wirklich in ihm steckt: Pettis schickte den zuletzt bärenstarken Joe Lauzon bereits in der ersten Runde mit einem Tritt zum Kopf ins Reich der Träume und meldete damit Titelansprüche an.
Donald Cerrone, der bei WEC mehrmals um den Leichtgewichtstitel gekämpft hat, gewann seine ersten vier Kämpfe in der UFC. Zunächst besiegte er Paul Kelly und Vagner Rocha, danach schaltete er das hoch gehandelte Nachwuchstalent Charles Oliveira aus. Anschließend beendete der „Cowboy“ die Siegesserie von Dennis Siver, Deutschlands erfolgreichstem UFC-Kämpfer. Erst Nate Diaz zeigte Cerrone seine Grenzen auf, als er ihn im vergangenen Dezember bei UFC 141 einstimmig nach Punkten besiegte.
Condit und Hendricks mischen Weltergewichtsklasse auf
Die Leichtgewichte sind nicht die einzigen Kämpfer von WEC, die es in der UFC bis an die Spitze geschafft haben. Seit dem 4. Februar ist Carlos Condit, der letzte Weltergewichtstitelträger von WEC, neuer Interims-Weltmeister in der UFC. Bei UFC 143 besiegte er Nick Diaz einstimmig nach Punkten. Jetzt wartet er darauf, den derzeit verletzten Weltmeister Georges St. Pierre herausfordern zu können.
Neben Condit gelang es einem weiteren Weltergewicht, in der UFC groß aufzutrumpfen. Johny Hendricks, auf dem College zweifacher „NCAA Division I“-Meister im Ringen, befindet sich auf dem besten Wege zu einem Titelkampf. Seit seinem UFC-Debüt im August 2009 konnte er sieben von acht Kämpfen für sich entscheiden. Zuletzt schlug er den früheren Titelherausforderer Jon Fitch in nur zwölf Sekunden KO, davor besiegte er unter anderem Mike Pierce, Charlie Brenneman und den „Ultimate Fighter 7“-Gewinner Amir Sadollah.
Das Schwergewicht ist die Königklasse des Kampfsports, das gilt für das Boxen genauso wie für den MMA-Sport. Wenn die bis zu 120 Kilogramm schweren Giganten im Octagon stehen, herrscht Blinzelverbot, denn ein einziger Schlag genügt, um einen Kampf zu entscheiden.» weiderliësen op UFC
Früher als langsam behäbig verschrien, zeigt die neue Generation von Schwergewichten wie Junior Dos Santos und Cain Velasquez, dass die schweren Jungs ihren leichteren Kollegen in Sachen Athletik und Explosivität in nichts nachstehen. So ist es nicht überraschend, dass genau diese beiden das Programm von UFC 146 anführen.
Im Hauptkampf tritt Junior Dos Santos zu seiner ersten Titelverteidigung an. Beim UFC-Debüt auf dem großen TV-Sender FOX krönte sich der Brasilianer im November vergangenen Jahres zum neuen Weltmeister, indem er Cain Velasquez in nur 64 Sekunden KO schlug. Zuvor hatte er einige der besten Schwergewichte der UFC auf dominante Art und Weise besiegt: Shane Carwin, Roy Nelson, Gabriel Gonzaga, Gilbert Yvel, Mirko Cro Cop, Stefan Struve und Fabricio Werdum.
Als Herausforderer hat sich der Holländer Alistair Overeem positioniert, nachdem er den früheren Weltmeister Brock Lesnar bei UFC 141 in der ersten Runde durch TKO besiegte. Overeem kam als Schwergewichtschampion von Strikeforce und DREAM sowie als Sieger des prestigeträchtigen K-1 World Grand Prix in die UFC. Bei seinem Debüt überzeugte das zwölfmal in Folge ungeschlagene Kraftpaket dermaßen, dass er unverzüglich die Ehre erhielt, um die Weltmeisterschaft zu kämpfen.
Der eingangs erwähnte Cain Velasquez steigt bei UFC 146 erstmals nach seinem Titelverlust wieder ins Octagon. Velasquez, der gegen Dos Santos die erste Niederlage seiner Karriere einsteckte, trifft auf den zweifachen Weltmeister Frank Mir. Mir feierte im Dezember bei UFC 140 den wohl größten Triumph seiner Karriere, als er den BJJ-Spezialisten Antonio Rodrigo Nogueira in der ersten Runde mit einem Kimura besiegte und damit seinen Erfolg aus dem Jahr 2008 sogar noch übertrumpfte.
Frischen Wind erhält die Schwergewichtsklasse durch das Debüt von Antonio Silva, einem Schwarzgurt im brasilianischen Jiu-Jitsu, Judo und Karate. Der Brasilianer, der zuletzt für die kalifornische Organisation Strikeforce antrat, wurde im Februar 2011 der erste Kämpfer, der den legendären Russen Fedor Emelianenko mit Schlägen stoppte. Darüber hinaus hält Silva Siege über die früheren UFC-Weltmeister Andrei Arlovski und Ricco Rodriguez.
Die Tatsache, dass Silva aus Brasilien stammt, scheint für seinen Debütgegner Roy Nelson kein gutes Omen zu sein. Zwei seiner drei Niederlagen im Octagon erlitt Nelson gegen Brasilianer. In beiden dieser Kämpfe bewies der „Ultimate Fighter 10“-Gewinner, dass er wohl der Kämpfer mit den besten Nehmerqualitäten im MMA-Sport ist. Egal ob Schläge, Tritte oder Kniestöße – den BJJ-Schwarzgurt haut so schnell nichts um.
Der Neuseeländer Mark Hunt hat im Februar 2011 seine Karriere wiederbelebt, als er Chris Tuchscherer bei UFC 127 in der zweiten Runde KO schlug. Diesem Sieg folgten weitere Erfolge gegen Ben Rothwell und zuletzt gegen Cheick Kongo. Bei UFC 146 kämpft der K-1 World Grand Prix Champion gegen jemanden, der sich ebenfalls wieder auf dem aufsteigenden Ast befindet: Der Holländer Stefan Struve erholte sich mit vorzeitigen Siegen über Dave Herman und Pat Barry von seiner KO-Niederlage gegen Travis Browne und hat nun die Gelegenheit zu beweisen, dass er auch einem erfahrenen Veteranen wie Hunt etwas entgegenzusetzen hat.
Neben Antonio Silva debütiert bei UFC 146 ein weiterer ehemaliger Strikeforce-Kämpfer: Shane Del Rosario ist zweifacher WBC-Schwergewichtsweltmeister im Muay Thai und hat im MMA-Sport elf von elf Kämpfen gewonnen, zehn davon in der ersten Runde. Sein Debütgegner ist der frühere Schwergewichtstitelherausforderer Gabriel Gonzaga. Der Brasilianer kehrte Anfang des Jahres erfolgreich in die UFC zurück, als er seinen Landsmann Edinaldo Oliveira bei UFC 142 in der ersten Runde zur Aufgabe zwang.
1Während Spitzenreiter Brose Baskets Bamberg einsam seine Kreise zieht, spitzt sich der Kampf um die Playoff-Plätze in der Beko BBL zu.» weiderliësen op Sport1
Am 27. ...
Audi wird in der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft 2012 mit acht Fahrzeugen gegen die Konkurrenz von Mercedes und BMW antreten.» weiderliësen op Sport1
Wie der ...
Ein Hitzkopf durch und durch, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Käfigs – das ist das Leichtgewicht Reza Madadi, ein gebürtiger Iraner, der in Schweden, genauer gesagt in Stockholm, eine neue Heimat gefunden hat. Der 33 Jahre alte Madadi ist ein Urgestein der Superior Challenge, Schwedens größter und bedeutendster MMA-Organisation. Dort hat er in den letzten eineinhalb Jahren mit Rich Clementi, Carlo Parter und Junie Browning drei aktuelle und ehemalige UFC-Kämpfer besiegt.» weiderliësen op UFC
Mit zehn Jahren kam Madadi zum Ringen, den MMA-Sport hat er jedoch erst mit 26 Jahren entdeckt. Aufgrund seiner Ausstrahlung und seines aggressiven Kampfstils entwickelte er sich zu einem der größten Publikumslieblinge in seiner neuen Heimat. Ganz Schweden wird hinter ihm stehen, wenn er am 14. April auf den ebenfalls debütierenden Yoislandy Izquierdo trifft. Der 28 Jahre alte Kubaner bestritt erst vor knapp zwei Jahren sein Profidebüt. Seitdem kann er auf sechs Siege in sechs Kämpfen zurückblicken.
Jörgen Kruth verstärkt ab dem 14. April die Halbschwergewichtsklasse der UFC. Der 37 Jahre alte Schwede aus Stockholm ist eine der größten Kickboxlegenden Skandinaviens. Er ist zweifacher Weltmeister im Muaythai und stand schon unzählige Male im Ring von K-1. Im MMA-Sport hat Kruth fünf von fünf Kämpfen gewonnen – allesamt in der ersten Runde.
Bei UFC on Fuel TV 2 kommt es zu einem Duell, das die Herzen aller Standkampffans höher schlagen lässt. Der 38 Jahre alte Franzose Cyrille Diabate ist ein erfolgreicher Kickboxer und wird sich mit Kruth eine Schlacht im Stand liefern, bei der früher oder später jemand zu Boden gehen wird.
Das Trio aus Stockholm wird von dem Schweden Magnus Cedenblad komplettiert, der vier Tage vor der Veranstaltung 30 Jahre alt wird. Cedenblad ist wie Madadi ein Urgestein der Superior Challenge, hat jedoch auch schon außerhalb seines Heimatlandes erfolgreich gekämpft. Das Mittelgewicht ist momentan siebenmal in Folge ungeschlagen.
Cedenblad kämpft bei UFC on Fuel TV 2 gegen Francis Carmont. Der 30 Jahre alte Franzose trainiert seit geraumer Zeit an der Seite des Weltergewichtsweltmeisters Georges St. Pierre. Mit dessen Unterstützung fuhr er im vergangenen Jahr drei vorzeitige Siege hintereinander ein, ehe die UFC ihn verpflichtete. Im Oktober debütierte er bei UFC 137 mit einem einstimmigen Punktsieg über den „Ultimate Fighter 11“-Teilnehmer Chris Camozzi.
Zwischen dem Norweger Simeon Thoresen und dem Schweden Besam Yousef kommt es zum Aufeinandertreffen zweier skandinavischer Debütanten im Weltergewicht. Der 27 Jahre alte Thoresen ist nach dem Schwergewicht Dan Evensen der zweite Norweger in Reihen der UFC. Trainiert wird Thoresen vom PRIDE-Veteranen Joachim Hansen, dem erfolgreichsten MMA-Kämpfer ihres Landes. Thoresen ist ein Bodenkampfspezialist, der vierzehn seiner sechzehn Siege durch Aufgabe erzielt hat.
Yousef ist ein Eigengewächs von The Zone FC, Schwedens zweitgrößter MMA-Organisation. Dort hat er alle seine sechs Kämpfe bestritten, allesamt siegreich. Vor zwei Jahren gewann er den Weltergewichtstitel der Organisation, welchen er seitdem einmal verteidigt hat. Beide Kämpfe endeten in der ersten Runde durch Aufgabe.
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Krefeld, 13. Februar 2012 – Die THQ Entertainment GmbH, deutsche Niederlassung von THQ Inc. (NASDAQ: THQI) kündigt hiermit an, dass neuer Downloadable Content (DLC) zu UFC Undisputed 3 ab morgen erhältlich ist.» weiderliësen op UFC
UFC Undisputed 3 ist in Deutschland, Österreich und der Schweiz seit dem 14. Februar 2012 für PlayStation 3 und Xbox 360 auf dem Markt.
Das ab morgen erhältliche DLC-Angebot zur von der Presse hoch gelobten Kampfsport-Simulation beinhaltet im Einzelnen folgende Elemente und Packs, die im PlayStation Network und auf dem Xbox LIVE Marketplace in Europa* zur Verfügung stehen werden:
Kämpfer-Packs
Fight of the Night Pack
Dieses Pack präsentiert UFC-Kämpfer, die für besonders bemerkenswerte Fights bekannt sind – Joe Lauzon, Rory MacDonald, Charles Oliveira und Sam Stout sowie der ehemalige UFC-Kämpfer Anthony Johnson gehören dazu. Erhältlich ab 14. März 2012 zu markt- und plattformüblichen Preisen.
Ultimate Fights Collections
Ultimate Fights: Aufsehenerregende Kämpfe (Upsets Pack)
Dieses Pack ist erhältlich ab 14. März 2012 zu markt- und plattformüblichen Preisen und beinhaltet folgende Duelle:
- UFC 92: Frank Mir vs. Antonio Rodrigo Nogueira
- UFC 109: Chael Sonnen vs. Nate Marquardt
- UFC 112: Frankie Edgar vs. BJ Penn
- UFC 116: Chris Leben vs. Yoshihiro Akiyama
Darüber hinaus besteht innerhalb des DLC-Programms die Möglichkeit, durch das Season Pass-Angebot alle genannten Inhalte sowie ergänzende Angebote gebündelt zu einem reduzierten Preis zu erwerben:
- Fighter Packs – Fight of the Night Pack und UFC International
- Ultimate Fights Packs – Ultimate Fights: Aufsehenerregende Kämpfe und Gemischte Tüte
- UFC Schwergewichts-Star Alistair Overeem
- All Unlockables
Weitere Informationen zu UFC Undisputed 3 finden Sie auf den Seiten www.ufcundisputed.com, facebook.com/UFCUndisputed und twitter.com/UFC_Undisputed.
*Hinweis: Im PlayStation Network in Deutschland kann der Zugriff auf diese Inhalte wegen der USK-Kennzeichnung „ab 18 Jahren“ ggf. beschränkt sein.
Basketball-Bundesligist Walter Tigers Tübingen hat den bis 2013 laufenden Vertrag mit Josh Young vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert.» weiderliësen op Sport1
Der ...
Brose Baskets - Walter Tigers Tübingen 97:73 (35:30)» weiderliësen op Sport1
Bamberg: Jacobsen (21 Pkt./ 4-3er), Suput (17/2), Slaughter (14/0), Pleiß (13/1), ...
Bamberg - Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg ist in der zurück in der Erfolgsspur und hat als erstes Team vorzeitig den Einzug in die Playoffs ...» weiderliësen op Sport1
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Svetislav Pesic kehrt am 18. August in Hagen auf die Trainerbank der Basketball-Nationalmannschaft zurück. Gegner in der Ischelandhalle ist zum ...» weiderliësen op Sport1
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Die Telekom Baskets Bonn sind in der Beko BBL auf einen Playoff-Platz geklettert.» weiderliësen op Sport1
Die Bonner schlugen am Mittwochabend zum Auftakt des 27. ...
Zwei Tage nach der Beurlaubung von Predrag Krunic haben die EWE Baskets Oldenburg den bisherigen Assistenztrainer Ralph Held zum Headcoach bis zum ...» weiderliësen op Sport1
Die Euroleague hat die Zulassungsbestimmungen für die Klubs verschärft. Demnach werden künftig nur noch Vereine zugelassen, die einen bestimmten ...» weiderliësen op Sport1
Oldenburg - Einen Tag nach der Entlassung von Trainer Predrag Krunic haben die EWE Baskets Oldenburg in der einen wichtigen Sieg im Kampf um den ...» weiderliësen op Sport1
Einen Tag nach der Entlassung von Trainer Predrag Krunic haben die EWE Baskets Oldenburg in der Beko BBLBasketball-Bundesliga einen wichtigen Sieg im ...» weiderliësen op Sport1
Der neue Bundestrainer Svetislav Pesic hofft, dass Dirk Nowitzki seine Karriere in der deutschen Nationalmannschaft fortsetzt.» weiderliësen op Sport1
"Dirk Nowitzki ...
Der frühere Formel-1-Pilot Juan Pablo Montoya findet die Königsklasse nicht mehr gut - vor allem wegen der gewöhnungsbedürftigen Nasen der neuen ...» weiderliësen op Sport1
Besides the heavyweight headliner of Junior dos Santos vs. Alistair Overeem, two more battles between big guys will go down at UFC 146.» weiderliësen op UFC
Verbal agreements are in for a number-one contender match between former UFC heavyweight champions Frank Mir and Cain Velasquez, confirmed UFC president Dana White today.
Plus, former Strikeforce heavyweight star Antonio "Bigfoot" Silva has verbally agreed to make his UFC debut against Roy "Big Country" Nelson. Silva logged wins over Andrei Arlovski, Mike Kyle and Fedor Emelianenko in Strikeforce and Nelson has wins over Brendan Schaub, Stefan Struve and Mirko Cro Cop and got Fight of the Night in his last fight against Fabricio Werdum.
Dos Santos-Overeem Set for MGM Grand May 26 updated March 6
The biggest heavyweight fight of 2012 will land at the MGM Grand Garden Arena in Las Vegas on Saturday, May 26th, as UFC heavyweight champion Junior dos Santos defends his title for the first time in the main event of UFC 146 against former Strikeforce and K-1 champion Alistair Overeem. Ticket information will be announced soon.
Five Bouts Added to Stacked UFC 146 Card updated February 22
May 26th´s UFC 146 card in Las Vegas is starting to take shape with a five more stellar bouts designed to kick off the Summer of 2012 in style.
In a matchup of welterweight strikers, Dan "The Outlaw" Hardy returns to battle veteran Duane "Bang" Ludwig, and the fists are likely to be flying as well in heavyweight action, as former Strikeforce big man Shane Del Rosario puts his unbeaten record on the line against former world title challenger Gabriel Gonzaga.
Plus, Ultimate Fighter season 14 winner Diego Brandao makes his first start since winning the show, as he takes on Darren Elkins in a featherweight matchup; Jacob "Christmas" Volkmann puts his five fight winning streak up for grabs against British submission specialist Paul Sass in lightweight action; and longtime standout Glover Teixeira makes his highly-anticipated UFC debut in a light heavyweight bout against Kyle Kingsbury.
All bouts have been verbally agreed to.
UFC 146: Summer Kicks Off with Mayhem and Doberman in Vegas - updated 2/22
UFC president Dana White today confirmed the first fight - one between fan favorites - officially set for UFC 146, set to take place over Memorial Day weekend.
“Ultimate Fighter runner-up C.B. ‘The Doberman’ Dollaway has verbally agreed to face recent Ultimate Fighter coach Jason ‘Mayhem’ Miller in a middleweight bout at UFC 146 this May in Las Vegas,” he said.
Der frühere Baseballspieler und dreimalige Allstar Lenny Dykstra muss für drei Jahre ins Gefängnis.» weiderliësen op Sport1
Ein Gericht in Los Angeles sprach den ...
Die EWE Baskets Oldenburg haben am Montag ihren Trainer Predrag Krunic mit sofortiger Wirkung beurlaubt.» weiderliësen op Sport1
Assistenz-Trainer Ralph Held wird als ...
Motocross-Weltmeister Ken Roczen bleibt in der Supercross-WM auf Erfolgskurs. Beim Rennen in St. Louis/Missouri holte der Thüringer als Zweiter seine ...» weiderliësen op Sport1
Der deutsche Meister Brose Baskets Bamberg hat in der Beko BBL die erste Niederlage seit mehr als drei Monaten kassiert.» weiderliësen op Sport1
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München - Der deutsche Meister Brose Baskets Bamberg hat in der Beko BBL die erste Niederlage seit mehr als drei Monaten kassiert.» weiderliësen op Sport1
Der ...
Fraport Skyliners - Brose Baskets Bamberg 76:68 (36:37)» weiderliësen op Sport1
Fraport Skyliners: McKinney (19 Pkt./ 3-3er), Robertson (12/0), Herber (11/2), ...
Der FC Bayern hat am 25. Spieltag der Beko BBL erneut seine Heimstärke demonstriert.» weiderliësen op Sport1
Gegen die Artland Dragons gewannen die Münchner klar mit ...
Dank eines 81:72 (27:38)-Sieges gegen die Phantoms Braunschweig hat ratiopharm Ulm hat seinen zweiten Tabellenplatz in der Beko BBL gefestigt. ...» weiderliësen op Sport1
Die MLB hat ihr Playoff-Feld vergrößert. Ab sofort ziehen in der besten Baseball-Liga der Welt zehn Mannschaften in die K.o.-Runde ein.» weiderliësen op Sport1
Bisher ...
Der Ausgang eines MMA-Kampfes ist bis zur letzten Sekunde ungewiss. Diese Weisheit wurde dem Brasilianer Thiago Alves im Hauptkampf von UFC on FX 2 schmerzlich bewusst, als er gegen den Dänen Martin Kampmann kurz vor einem TKO-Sieg stand, aber nur einen Augenblick später von ihm zur Aufgabe gezwungen wurde.» weiderliësen op UFC
Alves fing furios im Stand an und brachte Kampmann früh zu Boden, doch Kampmann stand schnell wieder auf. Kurz darauf klingelte Kampmann Alves mit einem Teep ins Gesicht an und zerrte ihn auf die Matte. Alves erholte sich von dem Treffer und kam auf die Beine zurück.
Aus dem Clinch warf Alves Kampmann zu Boden, dann passierte er dessen Guard und nahm die Mountposition an. Kampmann verteidigte sich anschließend geschickt, sodass Alves daraus keine großen Vorteile ziehen konnte.
In der zweiten Runde traf Alves im Stand immer besser, vor allem mit seiner rechten Geraden und seinem linken Haken. Kampmann bemühte sich, ihn auszukontern, aber Alves kämpfte wesentlich effektiver.
Im Bewusstsein nach Punkten zurückzuliegen, legte Kampmann in Runde drei mit Schlägen und Kniestößen los. Alves wehrte sich mit Lowkicks. Dann konterte er einen Kick von Kampmann mit seiner Linken und drängte ihn mit einer Schlagsalve und Kniestößen gegen den Käfig.
Kampmann war schwer angeschlagen, Alves setzte zum Takedown an. Im Fallen nahm Kampmann ihn in den Guillotine Choke und nutzte anschließend den Schwung vom Takedown aus, um Alves über sich hinüber zu rollen. Aus der Mountposition zog Kampmann den Aufgabegriff nochmals an, woraufhin Alves abklopfte.
Benavidez steht im Finale
Im zweiten Halbfinale des Fliegengewichtsturniers, das den ersten Fliegengewichtsweltmeister in der UFC ermitteln soll, setzte sich Joseph Benavidez souverän gegen den Japaner Yasuhiro Urushitani durch.
Benavidez kontrollierte die erste Runde im Stand und verlagerte das Geschehen kurz vor Schluss auf den Boden. Er nahm die Backmount ein und arbeitete auf einen Rear Naked Choke hin, doch die Zeit reichte ihm nicht mehr, um Urushitani damit zur Aufgabe zu zwingen.
Wenige Sekunden nach Beginn der zweiten Runde konterte Benavidez einen Angriff Urushitanis mit einem kräftigen rechten Schwinger. Urushitani ging zu Boden und Benavidez beendete den Kampf mit weiteren Schlägen.
Im Finale trifft Benavidez auf den Gewinner des Kampfes zwischen Demetrious Johnson und Ian McCall, doch das wird voraussichtlich später stattfinden als geplant...
Johnson und McCall müssen erneut kämpfen
Ein peinlicher Fehler der Sportkommission von New South Wales, die UFC on FX 2 in Sydney überwachte, hat zur Folge, dass Demetrious Johnson und Ian McCall ihren Halbfinalkampf des Fliegengewichtsturniers nochmals austragen müssen.
Runde eins und Runde zwei verliefen sehr knapp. Im ersten Durchgang punktete McCall mit Takedowns und guten Positionen auf dem Boden, während Johnson ihn mit einem linken Haken anklingelte. Im zweiten Durchgang lieferten sie sich eine ausgeglichene Auseinandersetzung im Stand, wobei Johnson mit seinen Lowkicks und Körpertreffern leicht die Nase vorne hatte.
In Durchgang drei dominierte McCall. Mit Schlägen aus der Backmount und der Mount hätte er den Kampf beinahe vorzeitig beendet, aber Johnson bewies wieder einmal seine Widerstandsfähigkeit und rettete sich bis zur Schlusssirene.
Das Urteil der Punktrichter lautete danach: 29-28 und 29-28 für Johnson sowie 29-29 Unentschieden – doch das war falsch! Ein Mitarbeiter der Sportkommission hatte die Wertungen nicht korrekt zusammengezählt – eigentlich hatte einer der Punktrichter den Kampf 28-28 Unentschieden gewertet anstatt 29-28 für Johnson. Somit wäre es nicht, wie ursprünglich verkündet, ein mehrheitlicher Punktsieg für Johnson gewesen, sondern ein mehrheitliches Unentschieden.
Dieses hätte eine vierte Runde, die „Sudden Death“-Runde, zur Folge gehabt. Nun aber arbeitetet die UFC daran, schnellstmöglich einen Termin zu finden, an dem der Halbfinalkampf erneut stattfinden kann, damit das Fliegengewichtsturnier nicht allzu lange aufgehalten wird.
Zwei von drei Australiern siegen in der Heimat
Die Australier James Te Huna und Anthony Perosh benötigten nur eine Runde, um ihre Gegner vor heimischem Publikum durch TKO zu besiegen. Te Huna stoppte Aaron Rosa nach zwei Minuten in Folge einer Schlagsalve, Perosh tat dasselbe mit dem Kanadier Nick Penner eine Sekunde vor Schluss der Runde.
Der „Ultimate Fighter 11“-Teilnehmer Kyle Noke hingegen unterlag dem debütierenden Andrew Craig einstimmig nach Punkten. Für Craig war es der siebte Sieg im siebten Kampf.
Niederlagen für „Ultimate Fighter“-Veteranen
Constantinos Philippou holte sich gegen den „Ultimate Fighter 11“-Gewinner Court McGee einen einstimmigen Punktsieg. Es war ein enger Kampf, der weitestgehend im Stand geführt wurde. Dort war Philippou ein weniger effektiver und aktiver, weswegen ihm die Punktrichter zwei von drei Runden zusprachen. McGee verlor damit seinen ersten Kampf im Octagon.
Der „Ultimate Fighter 5“-Teilnehmer Cole Miller unterlag in seinem Debüt im Federgewicht dem „Ultimate Fighter 14“-Teilnehmer Steven Siler einstimmig nach Punkten. Doppelt bitter ist diese Niederlage für Miller, weil er diesen Kampf gefordert hatte, um für seinen kleinen Bruder Micah Miller Rache zu nehmen. Diesen hatte Silver nämlich in den Qualifikationskämpfen für „The Ultimate Fighter 14“ zur Aufgabe gezwungen und so dessen Teilnahme an der Show verhindert.
Waldburger weiterhin überzeugend
Anthony „TJ“ Waldburger hat bei UFC on FX 2 wieder einmal seine fantastischen Fähigkeiten im Bodenkamp gezeigt. Als Jake Hecht sein Trip-Takedown verhinderte, ließ sich Waldburger zu einem Armhebel zurückfallen, mit dem er Hecht kurze Zeit später zur Aufgabe brachte.
Noch schöner war der Aufgabesieg von Daniel Pineda gegen Mackens Semerzier. Pineda, der den Kampf kurzfristig angenommen hatte, schlug Semerzier mit einem linken Haken nieder. Aus der Mountposition setzte er einen Triangle Choke an, gegen den sich Semerzier zunächst verteidigte. Dann setzte Pineda aber zusätzlich noch einen Armhebel an, der ihm schließlich den Aufgabesieg brachte.
Im Eröffnungskampf besiegte der debütierende Shawn Jordan den ebenfalls debütierenden Engländer Oli Thompson in der zweiten Runde durch TKO. Jordan leitete das Ende mit einem Kniestoß ein und setzte dann mit Schlägen nach.
Der viermalige Golden-Glove-Gewinner Yadier Molina wird weiter für den World-Series-Champion St. Louis Cardinals spielen.» weiderliësen op Sport1
Der in Puerto Rico ...
Neuer Trainer beim Deutschen Meister TSV Wasserburg wird in der kommenden Spielzeit Bastian Wernthaler.» weiderliësen op Sport1
Der ehemalige Coach der deutschen ...
Sonne, Strand und Surfen – das klingt nach einem schönen Urlaub, doch die Kämpfer der UFC sind am 3. März zum Arbeiten im australischen Sydney. Neben dem Debüt der Fliegengewichtsklasse ist für UFC on FX 2 ein großer Hauptkampf zwischen Thiago Alves und Martin Kampmann angesetzt – wobei Kampmann es bevorzugt hätte, seinen nächsten Kampf in kälteren Gefilden zu bestreiten.» weiderliësen op UFC
„Erst wollte ich nicht in Australien kämpfen, sondern in Schweden“, erzählt der 29 Jahre alte Däne. „Ich wollte lieber nahe meiner Heimat kämpfen, es wären bestimmt viele Dänen nach Schweden gereist. Und auch in den Nachbarländern habe ich viele Fans. Aber irgendwie hat es nicht sein sollen.“
Nach zwei knappen Niederlagen im Oktober 2010 und März 2011 fand Kampmann im vergangenen November in die Erfolgsspur zurück: Bei UFC 139 besiegte er Rick Story einstimmig nach Punkten. Ganz damit zufrieden war er jedoch nicht, denn eigentlich hatte er geplant, sich mit einer Reihe vorzeitiger Siege ins Titelgeschehen zu bringen.
„Wenn man gute Kämpfer besiegt, wenn man sie auf beeindruckende Art und Weise besiegt, bekommt man schneller einen Titelkampf als wenn man langweilige Punktsieg einfährt“, sagt Kampmann. „Ich sorge immer dafür, dass meine Kämpfe aufregend sind, das wird in Australien nicht anders sein.“
Aufregend wird der Kampf gegen Alves garantiert, doch ob es Kampmann schafft, den 28 Jahre alten Brasilianer KO zu schlagen, weiß er selbst nicht so genau.
„Er hat gute Kombinationen, im Stand ist er richtig gut“, sagt Kampmann über Alves. „Ich denke, dass er technisch mit mir mithalten kann, deswegen wird das ein großartiger Kampf. Ich werde versuchen, ihn aus der Distanz zu zerlegen und mich von seinen harten Schlägen fernzuhalten. Manchmal lasse ich mich dazu verleiten, in den offenen Schlagabtausch zu gehen. In diesem Kampf wird mir das aber nicht passieren, ich werde ihn aus der Distanz zerlegen.“
Alves bezweifelt, dass Kampmann ihm im Stand gefährlich werden kann. Er glaubt, dass der Däne früher oder später den Bodenkampf suchen wird.
„Ich denke, dass er sich zuerst im Stand versuchen wird, aber sobald ich ihn treffe, wird er zum Takedown ansetzen“, sagt Alves. „Ich habe den alten ‚Pitbull‘ wiederentdeckt, der in mir geschlafen hat. Jetzt ist er wieder draußen, er ist hungrig und er kann es kaum abwarten, in Sydney im Octagon zu kämpfen.“
Der hungrige „Pitbull“ kam bereits im vergangenen November bei UFC 138 wieder zum Vorschein. Dort zwang Alves den Schweden Papy Abedi bereits nach dreieinhalb Minuten zur Aufgabe. Ein wichtiger Erfolg nach seiner einstimmigen Punktniederlage gegen Rick Story. So soll es bei UFC on FX 2 weitergehen.
„Ich habe großen Respekt vor Martin Kampmann und seinem Team, aber ich bin mir sicher, dass ich seinen Willen brechen werde“, sagt Alves. „Es ist egal, auf welcher Ebene der Kampf stattfinden wird, es wird mein Kampf sein. Ich mache mir nur Gedanken, was ich mit ihm anstellen werde. Wenn wir auf dem Boden kämpfen, zwinge ich ihn zur Aufgabe, wenn wir im Stand kämpfen, werde ich ihn KO schlagen.“
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Das gaben der ...
Der 3. März ist ein historischer Tag für die UFC. Erstmals stehen Kämpfe im Fliegengewicht bis 57 Kilogramm auf dem Programm. Zum Start der neuen Gewichtsklasse veranstaltet die UFC ein 4-Mann-Turnier, dessen Sieger der erste Weltmeister sein wird. Bei „UFC on FX 2“ australischen Sydney finden die die Halbfinalkämpfe statt.» weiderliësen op UFC
Im ersten Halbfinale stehen sich Ian McCall und der frühere Bantamgewichtstitelherausforderer Demetrious Johnson gegenüber, im zweiten sind es Joseph Benavidez und der Japaner Yasuhiro Urushitani.
„Es ist unglaublich, zu wissen, dass ich nach diesem Kampf um die Weltmeisterschaft kämpfen könnte“, sagt Benavidez. „Das ist der Traum eines jeden Kämpfers. Darüber hinaus könnte ich der erste Fliegengewichtsweltmeister in der Geschichte werden. Ich würde ein Vermächtnis hinterlassen und für jedes andere Fliegengewicht den Weg bereiten.“
Benavidez trat in seiner bisherigen Karriere im Bantamgewicht bis 63 Kilogramm an. Bei World Extreme Cagefighting kämpfte er in dieser Gewichtsklasse um den Titel, unterlag jedoch dem heutigen Bantamgewichtsweltmeister Dominick Cruz – dem einzigen Kämpfer, der ihn bislang besiegen konnte.
Im Jahr 2011 wechselte Benavidez in die UFC, wo er erst Ian Loveland und dann Eddie Wineland einstimmig nach Punkten schlug. Im Bantamgewicht gehört der 27 Jahre alte Kalifornier bereits zur Weltspitze, im Fliegengewicht, seiner natürlichen Gewichtsklasse, traut er sich noch weit mehr zu.
„Im Trainingslager habe ich gemerkt, dass ich im Fliegengewicht am besten aufgehoben bin“, sagt Benavidez. „Ich fühle mich viel besser. Im Bantamgewicht lief ich mit unnötigen Muskeln herum. Ich hatte fünf Kilogramm zugenommen und wurde kräftiger, und damals hat es mir auch etwas gebracht, aber jetzt bin ich noch viel schneller und explosiver.“
Sein erster Gegner im Fliegengewicht wird Yasuhiro Urushitani sein. Der 35 Jahre alte Japaner gibt am 3. März sein UFC-Debüt. Er kämpft bereits seit einiger Zeit im Fliegengewicht und hat dort unter anderem den Shooto-Titel gewonnen. Außerdem besiegte er in seiner Heimat den „Ultimate Fighter 14“-Gewinner John Dodson.
„Ich finde es großartig, dass die UFC einen japanischen Kämpfer für das Turnier verpflichtet hat, denn Japan ist für seine Fliegengewichte bekannt und er ist der Beste von ihnen“, sagt Benavidez. „Ich freue mich darauf, jemanden zu besiegen, der in der Fliegengewichtsklasse bereits etabliert ist.“
Mit seinen 35 Jahren und 29 Kämpfen ist Urushitani der älteste und erfahrenste Turnierteilnehmer. Obwohl er erst vor zwei Jahren den Shooto-Titel gewann, dachte er seitdem mehrere Male ans Aufhören. Die Verpflichtung durch die UFC hat ihm nun neue Motivation verliehen.
„Beinahe hätte ich meinen Traum aufgegeben, aber dann bekam ich den Anruf von der UFC“, erzählt Urushitani. „Ich weiß, dass ich als Außenseiter ins Turnier gehe, aber das macht mir nichts aus. Ich besiege gerne die Kämpfer, von denen die Menschen denken, dass sie besser sind als ich. Das macht mich sehr glücklich.“
Urushitani ist vordergründig ein Standkämpfer, der gerne kontert, während Benavidez im Ringen und Bodenkampf seine Stärken hat, aber auch boxerisch immer besser wird. Benavidez gilt als haushoher Favorit, und das nicht nur in diesem Kampf, sondern auch in Hinblick auf den Turniersieg.
„Manche mögen das Druck nennen, aber ich gehöre einfach in diese Gewichtsklasse“, meint Benavidez. „Passt auf, ich werde das Fliegengewicht beherrschen!“
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Partys und Alkohol statt Training und Eiweißshakes: Ian McCall kämpfte gerne, aber noch lieber feierte er. Fünf Siege in fünf Kämpfen führten ihn zu World Extreme Cagefighting, doch anstatt seinen Lebenswandel auf eine erfolgreiche Karriere im Profisport ausrichten, drehte McCall noch mehr auf. Die Nacht wurde immer mehr zum Tag und Training war nicht nötig, schließlich war er doch ein Naturtalent.» weiderliësen op UFC
„Als ich von der WEC verpflichtet wurde, verschlimmerte das mein Problem nur noch“, blickt McCall zurück. „Ich dachte, ich wäre ein Rockstar. Ich dachte, ich wäre der coolste Mensch auf diesem Planeten. Ich dachte, ich wäre der kommende Superstar – und vielleicht hätte ich das auch sein können, aber ich habe die Sache nicht ernst genommen.“
Bei World Extreme Cagefighting fand McCall schnell heraus, dass Talent alleine nicht ausreicht, um auf Weltebene mithalten zu können. Nach nur einem Sieg in drei Kämpfen wurde er entlassen. Ohne einen festen Arbeitgeber hatte er noch mehr Zeit für seine Drogenexzesse – bis er irgendwann verhaftet wurde. Um einer Gefängnisstrafe zu entgehen, machte er eine Therapie.
Viel zu spät, denn einige Wochen vorher wäre McCall beinahe an einer unabsichtlichen Überdosis gestorben. Er war bereits klinisch tot, doch die Ärzte retteten sein Leben. Nach zwei Wochen im Krankenhaus war er wieder fit wie eh und je. Während der Therapie sah er ein, dass es so nicht ewig weitergehen kann und er widmete sich anschließend wieder seiner zweiten Leidenschaft: dem Kampfsport.
„Ich muss ständig an meine Grenzen gehen, egal was ich tue“, erzählt McCall. „Der MMA-Sport sorgt dafür, dass ich auf gesunde Art alles aus mir herausholen und bis an meine Grenzen gehen kann.“
Eineinhalb Jahre nach seiner Entlassung aus der WEC betrat McCall wieder die Kampfsportbühne. Nachdem er einen Aufbaukampf in knapp zwei Minuten gewonnen hatte, verpflichtete ihn die kalifornische Organisation Tachi Palace Fights, die sich besonders auf die leichteren Gewichtsklassen konzentriert.
Für Tachi Palace Fights trat McCall erstmals im Fliegengewicht bis 57 Kilogramm an – und das gegen den Brasilianer Jussier da Silva, damals die unangefochtene Nummer eins in dieser Gewichtsklasse. McCall besiegte da Silva im Februar letzten Jahres einstimmig nach Punkten. Im Mai schlug er Dustin Ortiz, woraufhin er um den Fliegengewichtstitel kämpfen durfte. Auch diesmal gewann McCall und wurde dafür mit dem Gürtel belohnt.
Am 3. März debütiert McCall in der UFC, die die Fliegengewichtsklasse erst in diesem Jahr eingeführt hat. Bei UFC on FX 2 in Australien findet das Halbfinale eines 4-Mann-Turniers statt, das den ersten Fliegengewichtsweltmeister in der UFC krönen soll. Um sicherzustellen, dass am Ende auch tatsächlich zwei Kämpfer um den Titel antreten können, wird es im Falle eines Unentschiedens erstmalig eine vierte Runde geben, die „Sudden Death“-Runde.
„Jetzt will ich der wahre Weltmeister werden“, sagt McCall. „Wer dieses Turnier gewinnt, wird ein Superstar. Wer in diesem Turnier verliert, ist einfach nur einer von vielen Kämpfern im Fliegengewicht. Dieses Turnier ist ein historischer Moment, und ich werde alles geben, um es zu gewinnen. Ich will meine Gegner in dem Bereich schlagen, von dem sie denken, dass sie darin gut sind. Ich will in allen Bereichen gut sein und ich will aufregend sein und ich will meine Gegner vorzeitig besiegen. Ich will nicht nur gewinnen – ich will, dass mich meine Gegner fürchten.“
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